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Neueröffnung in Leipzig-Connewitz

Geschmacksexplosion bei „paps“

Qui und Johannes vor ihrer kürzlich eröffneten Food Bar „paps“ in Leipzig-Connewitz © Laura Becker

Es duftet. Nach Sternanis, vielleicht Zimt, aber nicht süß und weihnachtlich, sondern herzhaft – umami nennt man es wohl. Wenn es in der brandneu eröffneten Leipziger Food Bar paps so schmeckt, wie es riecht, muss es großartig sein!

Was man Qui und Johannes, den beiden Betreibern des paps, sofort anmerkt: Sie lieben und leben, was sie tun. Wenn Qui über seine kulinarischen Reisen spricht, gerät er ins Schwärmen, von Aromen und Gewürzen und dem Streetfood in New York und Berlin oder den Txogitxu Steaks in San Sebastian. Dabei kommt Qui zwar aus einer vietnamesischen Gastronomen-Familie, ist aber kein gelernter Koch. Johannes dagegen schon; der hat bereits in London und Australien gearbeitet und ist dem Fine Dining verbunden. Kulinarisch bekannt ist Qui vielen Leipzigern aus dem La Playa, wo er bis zur Schließung im letzten September die Gäste mit Street Food beglückte.

Klasse statt Masse

Im paps bieten die beiden Comfort Food an, das den Bauch und die Seele wärmt: Sandwiches und Suppe. Wobei sich das jetzt viel profaner anhört, als es tatsächlich ist. Die Karte ist zwar klein, aber es gibt für jeden Geschmack etwas Passendes: Zum Beispiel ein Banh Mi Sandwich mit Sous-Vide gegartem Schweinebauch, Miso-Mayonnaise und Hoisinsauce, aber auch ein veganes Sandwich mit, man höre und staune, Blumenkohl, verfeinert mit Dukkah, einer afrikanisch-arabischen Nuss-Gewürzmischung. Oder das berühmte Cubano-Sandwich mit selbst geräuchertem Schweinefleisch, das aus dem Film „Kiss the cook“ stammt. Bei unserem Besuch steht zudem ein großer Topf mit taiwanesischer Rindfleischsuppe auf dem Herd. Da hinein kommen später noch zartes Beef, Pak Choi und Nudeln.

Gutes Essen auf die Hand

Wir wollten was handliches Leckeres anbieten, was auch gut To-Go geht, und da waren Sandwiches das perfekte Essen, erzählen Johannes und Qui.

Die beiden bereiten alles frisch zu und verwenden allein 5 Stunden täglich auf ihre hausgebackenen und besonders knusprig-fluffigen Baguettes, die dank der kalten Teigführung von 60 Stunden ohne extra Treibmittel auskommen und besonders bekömmlich sind. Lange haben die beiden jungen Gastronomen daran getüftelt, und es hat sich ausgezahlt: Das Essen im paps, das seinen Namen übrigens nach Johannes genussfreudigem Uropa hat, schmeckt in der Tat so, wie es dort gerochen hat – außerordentlich gut!

paps

Restaurant & Café

Bornaische Straße 13
Di – Fr 11:30 – 14:30 & 16:30 – 21 Uhr
Sa/So 16 – 21 Uhr

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