Hat eigentlich jede Burg einen Brunnen? Diese Frage wird in der Burg Posterstein nicht vom Museumsführer beantwortet. Der Brunnen selbst erzählt, warum Wasser für das Leben auf einer Burg unverzichtbar war. Die kleinen Besucher bleiben stehen, hören zu und sind vom ersten Moment an mitten in der Geschichte.
- Ausflüge in der Region
Geschichte zum Mitmachen

Gemeinsam durch die Burg
Genau das macht den Rundgang durch die rund 800 Jahre alte Wehranlage im Dreiländereck von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt so besonders. Während Erwachsene durch die historischen Räume gehen und mehr über Regionalgeschichte erfahren, orientieren sich die Jüngsten an den schwarzen Würfeln der „Kinderburg“.
Mit einer kostenlosen Schatzkarte suchen sie versteckte Buchstaben, lösen kleine Aufgaben und erkunden die Anlage auf ihre Weise. Das Schöne daran: Beide erleben dieselbe Ausstellung, ohne dass einer auf den anderen warten muss. Je nach Alter gibt es unterschiedliche Rätsel und Ferienprogramme. So lohnt sich ein Besuch auch für alle, die schon mal hier waren.
Vom Verlies auf den Turm
Nach dem Verlies geht es über den Burghof weiter in den Turm. Hinter vielen Türen warten kleine Überraschungen: ein Geheimgang hinter einem Schrank, Mitmachstationen oder der Blick weit über das Altenburger Land. Mit jeder entdeckten Station wächst die Neugier auf die nächste Tür.
Am Ende wird die Schatzkarte gegen eine kleine Überraschung eingetauscht. Nicht alle Bereiche der historischen Burg sind barrierefrei erreichbar. Vor allem der Burgturm ist nur über schmale Treppen erreichbar. Wer den Ausflug verlängern möchte, kann anschließend noch den Sprotte-Erlebnispfad erkunden, der direkt an der Burg beginnt.
Burg Posterstein
Burgberg 1, 04626 Posterstein
Mehr Infos und Öffnungszeiten unter
www.burg-posterstein.de

