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  • Kunst
Bis 16. August

Gerhard Altenbourg: 100. Geburtstag

Gerhard Altenbourg, hier 1986 in seinem Künstlerhaus, wählte seinen Künstlernamen nach seiner Heimatstadt
Gerhard Altenbourg, hier 1986 in seinem Künstlerhaus, wählte seinen Künstlernamen nach seiner Heimatstadt © Waltraud Grubitzsch

Gerhard Altenbourg war ein großer Poet. Das zeigt sich in seiner Lyrik und mehr noch in seinem grafischen Werk, in seinen Zeichnungen und Drucken. Das Lindenau-Museum, das bedeutende Werkbestände des Künstlers besitzt, widmet ihm zum 100. Geburtstag eine Ausstellung.

In der DDR hatte es Altenbourg schwer, da er sich nicht eingliedern ließ in die offizielle Kunstpolitik des Staates. Anerkennung fand er dennoch, auch international. 1959 nahm er an der documenta II in Kassel teil, zwei Jahre später erwarb das Museum of Modern Art in New York eine seiner Arbeiten. Seiner Heimatstadt, in die er als Dreijähriger kam, blieb er immer treu. Er bezog sich auf sie mit seinem Künstlernamen, den er 1950 annahm. Die Jubiläumsausstellung im Prinzenpalais des Residenzschlosses Altenburg zeigt neben Zeichnungen und Drucken erstmals skizzenhafte Arbeiten mit fantasievollen Szenen und mythischen Gestalten.

„Der fantastische Gerhard Altenbourg“
Prinzenpalais Altenburg
bis 16. August
​​​​​​​www.lindenau-museum.de

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