Mit dem „Peer Gynt“ des Slowenischen Nationalballetts Maribor eröffnet am 21. Juni in der Oper ein einzigartiges Festival: „Leipzig tanzt!“. Neun Tage mit 13 Aufführungen aus Leipzig und dem Rest Europas.
„Wir wollen zeigen, dass Tanz selbstverständlich zur Musikstadt gehört und wir das Klischee überwinden, dass Ballett eine starre Technik ist“, sagt Kurator Rémy Fichet. Tatsächlich wird eine beachtliche Spannbreite zu sehen sein. Vom „Peer Gynt“-Choreografen Edward Clug, den Fichet als „großen Erzähler“ des Handlungsballetts bezeichnet, bis zur Londoner Company von Akram Khan mit ihrer extrem körperlichen Stilistik. Fichet: „Für mich ist er einer der fünf Top-Choreografen weltweit.“
Vertreten sind auch Produktionen der Leipziger Oper und der freien Szene, sogar die Begegnung mit der Club-Kultur wird gesucht. Am Ende wartet eine große Gala mit dem Leipziger Ballett und internationalen Gästen.


