Weimar war für den jungen Caspar David Friedrich eine Art „Karriere-Booster“. So formuliert es Annette Ludwig, Direktorin der Museen der Klassik-Stiftung Weimar, denn: „Weimar mit der kunstrichterlichen Instanz Goethe war in dieser Zeit ein wichtiger Aushandlungsort für Kunst.“
Die ersten Zeichnungen, die Friedrich 1805 nach Weimar sandte, wurden von Goethe in seiner Rolle als Kulturpolitiker goutiert – was zu Friedrichs Aufstieg beitrug, der später zu einem der bedeutendsten Maler der Romantik wurde. Zu seinem 250. Geburtstag waren unter anderem in Dresden Ausstellungen zu sehen.
Die Sonderschau im Weimarer Schiller-Museum läuft noch bis zum 2. März und widmet sich unter anderem der spannungsvollen Beziehung zwischen Friedrich und Goethe. Zu sehen sind neben dem Friedrich-Bestand auch Illustrationen zu Goethes Texten.


