14 Produktionen mit Künstlern aus ebenso vielen Nationen kündigt der Leiter der euro-scene, Christian Watty, für sein Tanz- und Theaterfestival an. „Alle setzen sich mit gesellschaftlichen Kontroversen auseinander, die auch mal wehtun können.“
Das gilt in diesem Jahr vor allem im Rahmen des erstmals gesetzten Nahost-Schwerpunkts mit Regisseuren und Choreografen aus Palästina, Iran und dem Libanon.
Darunter ist Ahmed Tobasi, Leiter des berühmten Freedom Theatres im Westjordanland, der mit seinem Solo „And Here I Am“ auftritt. In einer Art tänzerischem Selbstporträt erzählt er von seinen Erfahrungen im Flüchtlingslager und dem Kampf um ein selbstbestimmtes Leben.
Armin Hokmi wiederum beleuchtet in seinem Stück „Shiraz“, ebenfalls mittels Tanz, seine Heimat Iran und erinnert an den Geist des dortigen Festivals der 1970er Jahre, das Tradition und Avantgarde verband.
Eröffnet wird die euro-scene am 5. November mit dem Tanz-Battle „Ubuntu Connection“.


