Die gesellschaftliche und soziale Verantwortung des Fußballs wird von Vereinen und Verbänden oft gepriesen. Das Projekt mit dem sperrigen Namen „Initiative für gesellschaftliche Verantwortung im Breitensportfußball“ (IVF) gehört zu den wenigen hierzulande, die Bildungsarbeit direkt mit jugendlichen Fußballern in konkreten Workshops durchführen.
Für dieses Engagement wurde das Projekt im Herbst mit dem renommierten Julius-Hirsch-Preis des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ausgezeichnet. Gleichzeitig jedoch war die Existenz des Projekts massiv bedroht. Wegen der unklaren politischen Lage in Sachsen werden dringend benötigte Gelder des Programms „Weltoffenes Sachsen“ erst im Herbst neu ausgeschüttet.
Da kam eine weitere Auszeichnung wie gerufen: Bei der Preisverleihung der Fondsgesellschaft Union Investment wurde die IVF als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet und erhielt dafür 30.000 Euro. Der Fortbestand ist vorerst gesichert, wenn gleich weitere Förder- und Spendengelder benötigt werden.


