Zwar weiß ich viel, doch möcht’ ich alles wissen“, lässt Goethe seinen Faust sagen, den verzweifelten Gelehrten, der sich einlässt auf den Teufelspakt, um die eigenen Grenzen zu sprengen.
„Faust“ gilt als eines der bedeutendsten Werke der deutschen Literatur. Als Goethe 1775 nach Weimar kam, hatte er Teile bereits geschrieben und im Gepäck. In Weimar gedieh sein Lebensthema, das die Fragen jener Zeit behandelte. Jetzt, im 250. Jahr nach Goethes Ankunft, feiert die Klassik Stiftung Weimar ihr Faust-Jahr mit einer Sonderausstellung, die das Werk neu erkundet – und Verbindungen zieht in die Gegenwart.



