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Blaulicht-Report

Fahrschüler von Polizei aus dem Verkehr gezogen

Die Polizei ermittelt gegen einen fahruntüchtigen Fahrschüler (Symbolbild). © Max Fleischmann auf Unsplash

Leipzig - Im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf der B2 in Leipzig-Eutritzsch zog die Polizei am Dienstag zwischen 11 Uhr bis 18 Uhr 750 Fahrzeuge aus dem Verkehr. Von fast 850 kontrollierten Personen bestand bei 39 der Verdacht, sie seien unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Medikamenten unterwegs gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Erhebliche Ausfallerscheinungen

Besonders frappierend war ein Fall: Die Beamten bemerkten, dass ein Fahrschulauto auffällig fuhr. Die Fahrtüchtigkeitsprüfung bei dem 40-jährigen Fahrschüler machte erhebliche Ausfallerscheinungen offenkundig. Der Mann gab an, mehrere Medikamente zu nehmen, die eine zentrale Wirkung auf das Nervensystem haben. Der Fahrlehrer übernahm im Anschluss die Kontrolle über das Fahrzeug. Gegen den Fahrschüler wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Ein Erwerb der Fahrerlaubnis ist bis auf Weiteres ausgeschlossen. Warum der Fahrlehrer den Zustand seines Schülers nicht bemerkte, blieb unklar.

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