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  • Bühne

„Es wird eine richtig gute Show!“

Umbra et Imago ist aus der deutschen Gothik-Szene nicht wegzudenken. Die Band ist in diesem Jahr zum zehnten Mal beim Wave-Gotik-Treffen dabei. Wir sprachen mit Frontmann Peter Manuel „Mozart“ Munz.

Frontmann „Mozart”
Vorfreude auf den zehnten Auftritt: Frontmann „Mozart” liebt das spezielle WGT-Flair © Claudia Helmert

Was macht für euch das WGT in Leipzig aus?

„Mozart“: Beim WGT treffen wir genau unsere Zielgruppe. Das Schöne ist, dass dort die Fans aus der ganzen Welt kommen. Die Stimmung in der ganzen Stadt ist bei diesem Festival sehr speziell und einzigartig. Selbst in Südamerika werden wir auf das WGT angesprochen. Da ist es für uns fast eine Verpflichtung, dabei zu sein.

Ihr spielt zusammen mit „Die Kammer“ am 18. Mai im Felsenkeller. Was dürfen die Fans erwarten?

„Mozart“: Auch wenn wir einige unserer Showteile zugunsten der Musikalität inzwischen auf Video „verbannt“ haben, wird es eine richtig gute Show werden. Wir waren die erste Band, die Sex und Sado-Maso in die Musik integriert hat. Dazu stehen wir auch weiterhin. Schließlich ist Sexualität die Grundlage unseres Seins. Wir haben auf jeden Fall richtig Lust auf das Konzert, schließlich haben wir seit 2017 nicht mehr in Deutschland gespielt.

Selbst in Südamerika werden wir auf das WGT angesprochen. Peter Manuel „Mozart“ Munz, Frontmann Umbra et Imago

Stattdessen seid ihr oft in Mittel- und Südamerika unterwegs. Warum?

„Mozart“: Die Fan-Szene ist dort einfach gigantisch. Während die Szene in Deutschland immer älter wird, wollen uns in Südamerika unglaublich viele junge Leute sehen. Wir spielen dort regelmäßig vor 10.000 und mehr Fans. Das ist großartig.

Ihr feiert in zwei Jahren euer 25-jähriges Band-Bestehen. Ist was Großes geplant?

„Mozart“: Bisher haben wir noch nichts geplant. Wir arbeiten aktuell an einem neuen Album, das möglicherweise schon Ende 2025 erscheint. Vielleicht machen wir dann im Jubiläumsjahr mal wieder eine Deutschland-Tour.

Wenn ihr nicht gerade auf der Bühne oder im Studio seid, engagiert ihr euch auf den Seychellen für Straßenhunde. Was macht ihr da genau?

„Mozart“: Wir haben dort vor ein paar Jahren ein Zentrum für Straßenhunde aufgebaut. Das ist für uns eine Herzensangelegenheit. Hier helfen wir seit sieben Jahren jedes Jahr ein paar Wochen vor Ort aktiv mit – sammeln unter anderem Spendengelder für Futter und medizinisches Material und helfen beim Sterilisieren der Hunde. Die Lage vor Ort ist für die Tiere katastrophal.

Wave-Gotik-Treffen
17.–21. Mai
verschiedene Orte in der Region Leipzig

Infos unter
www.wave-gotik-treffen.de

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