Am besten beginnt der Tag ganz oben. Das Wetter kann im Hainich schnell umschlagen, bei starkem Wind schließt der Baumkronenpfad mitunter kurzfristig. Ein Fahrstuhl bringt Kinderwagen und Rollstühle auf den Pfad. Nur die oberste Plattform des Turms ist über Treppen erreichbar.
- Ausflugsziele Familie
Erst hoch hinaus, dann tief hinab


Auf Augenhöhe mit den Baumkronen
Schon auf dem Weg nach oben verändert sich der Blick. Erst liegen die Wurzeln nah, später rücken Äste und Blätter auf Augenhöhe. Kinder testen Hängebrücken, balancieren über schmale Elemente oder nehmen den normalen Weg daneben. Tafeln und QR-Codes erklären, welche Bäume hier wachsen und welche Tiere im Nationalpark leben.
Wer bis auf den Turm steigt, genießt einen weiten Blick über den Wald. Danach geht es weiter im Nationalparkzentrum. Die Erlebniswelt „Entdecke die Geheimnisse des Hainich“ arbeitet mit Filmen, Modellen und vielen Stationen zum Drehen, Drücken und Klettern. Unter dem Dach führt sogar eine kleine Hängebrücke durch die Ausstellung. Schon Kinder ab etwa drei Jahren finden hier genug zum Ausprobieren.

Kleine Welt unter großen Wurzeln
In der Wurzelhöhle ist es besonders spannend. Dort schrumpfen die Besucher gedanklich auf Käfergröße. Große Wurzeln ziehen sich durch den Raum, Tunnel führen durch den Boden, kleine Rutschen sorgen für Bewegung. Nebenbei erfahren Kinder, was Regenwürmer leisten und wie Müll oder Dünger das Leben unter der Erde verändern.
Beide Erlebniswelten sind wetterunabhängig und barrierefrei zugänglich. Draußen wartet das kostenfreie „Reich des Fagati“. Der eingezäunte Spielplatz verbindet Holzhütten, Klangspiele, Rutschen und Balancierstrecken. Picknickplätze liegen direkt daneben. Mit Pfad, Ausstellung, Spielplatz und Pause lässt sich hier problemlos ein ganzer Tag verbringen.
Alle Infos unter
www.baumkronen-pfad.de
(Öffnungszeiten und mögliche Wetterschließungen bitte vorab dort prüfen)

