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Unikatum Kindermuseum

Entdecken ohne Grenzen

Das Unikatum Kindermuseum ist ein Ausflugsziel für jedes Wetter. Hier verbinden sich Hofgarten und Mitmach-Ausstellungen. Und Draußen lädt der Zoo der Fabeltiere zur Rallye ein.

„Zoo der Fabeltiere“
Rallye Station im „Zoo der Fabeltiere“ im Hofgarten © UNIKATUM Kindermuseum gemeinnützige GmbH

Zwischen Beeten und Werkstationen tauchen Fantasiewesen auf. Die Rallye „Zoo der Fabeltiere“ macht den Hofgarten zur Spielfläche. Kinder folgen Spuren, lösen Aufgaben und entdecken Figuren einer fortlaufenden Geschichte.

Bewegung, Orientierung und Spiel greifen dabei ineinander. „Der Museumsgarten ist kein Zusatz, sondern Teil unseres Gesamtkonzepts. Ausstellung, Spiel und Aufenthalt im Freien greifen ineinander“, sagt Gründerin Annegret Hänsel.

Der Garten geht nahtlos in den Freisitz des Museumscafés über und ist für Gäste frei zugänglich. Nur die Rallyes sind ticketgebunden.

Vom Garten ins Haus

Drinnen setzt sich das Prinzip fort. In der „HandWerkStadt“ entstehen Werkstatthäuser wie eine kleine Stadt. Im „VR-Lab“ werden digitale Werkzeuge erprobt.

Im Obergeschoss öffnet „Das Königreich der Phantasie“ begehbare Szenen. „Wir entwickeln unsere Ausstellungen als räumliche Sinnbilder.

Die Bilder geben Orientierung und laden dazu ein, den Raum eigenständig zu erkunden“, so Hänsel. Im „Königreich der Phantasie“ fährt ein Gedankenschiff durch den „Dschungel der Ideen“ und macht abstrakte Themen räumlich erfahrbar.

 

16 Jahre Entwicklung

Gegründet wurde das Museum 2010 von Hänsel. Aus einer Initiative entwickelte sich ein Haus mit rund 50.000 Besuchern jährlich.

Seit 2019 erhält es eine institutionelle Förderung der Stadt Leipzig. Verändert habe sich vor allem das Nutzungsverhalten, sagt Hänsel: „Viele Kinder sind an schnelle visuelle Reize gewöhnt.

Gleichzeitig gewinnen einfache, haptische Aktivitäten wieder an Bedeutung.“ Ein Kindermuseum sei daher ein Ort, an dem Familien gemeinsam aktiv werden und eigene Fragen und Ideen ernst nehmen.

Hier entstehen Gespräche, die über den Museumsbesuch hinausreichen.

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