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IceFighters Leipzig

Einmal Taucha und zurück

IceFighers
Die IceFighers spielen seit ihre Gründung immer in der Oberliga © Elias Gabriel

Nach ihrem Umzug aus Taucha in den Kohlrabizirkus sind die KSW IceFighters Leipzig endlich wieder ein „richtiger“ Leipziger Verein. Mittelfristig will der Club in die 2. Liga, die DEL2, aufsteigen – ob Vereinslegende Florian Eichelkraut (39) das noch erleben wird, ist offen.

Abo auf die Oberliga

Die Wurzeln des Leipziger Eishockeys reichen bis ins Jahr 1901 zurück.

Die IceFighters sind dagegen ein noch sehr junger Club. Nachdem der Vorgängerverein Blue Lions 2010 insolvent ging, wurde das Team im gleichen Jahr aus der Taufe gehoben. Seit 2012/13 jagen die Icefighters unter dem Dach des 2010 gegründeten Leipziger Eisportclubs dem Puck hinterher. Und das seit ihrer Gründung immer in der drittklassigen Oberliga.

Der ewige Eichi

Er lief schon für den Vorgänger-Club Blue Lions auf und bestreitet seine 17. Saison für eine Leipziger Eishockey-Mannschaft. „Florian Eichelkraut ist das Gesicht des Leipziger Eishockeys“, sagt der Geschäftsführer und sportliche Leiter Sven Gerike.

Der Rekordspieler, Rekordscorer und Kapitän (39) des Klubs erlebte in den vergangenen Jahren eine Wandlung vom Top-Torschützen zum Teamleader, der die Truppe vor allem in der Defensive zusammenhält.

Vision vom Aufstieg

Nach vielen schwierigen Jahren mit dem Kampf um den Verbleib im Kohlrabizirkus, der Corona-Pandemie und der folgenden Energiekrise absolvieren die IceFighters unter dem neuen Trainer Frank Fischöder dieses Jahr endlich wieder eine normale Saison und können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren: den Eishockeysport.

Die Vision bleibt weiter der Aufstieg in die DEL2, wenn sich das Team in der Liga beständig unter den Top-Teams etabliert. „Wir wollen dieses Ziel mittelfristig angehen“, sagt Geschäftsführer Gerike. Derbys gegen Dresden, Crimmitschau und Weißwasser wären ein Traum.

Nachster Hallenumzug schon geplant

Bei den Spielstätten der IceFighters hat nur eines Kontinuität: die fehlende Kontinuität. Die ersten Jahre spielte das Team auf dem alten Messegelände, zur Saison 2012/2013 folgte der Umzug ins Eiszelt nach Taucha. Ein für zwei Spielzeiten gedachtes Provisorium mit unvergleichlicher Stimmung, in dem das Team bis 2018 blieb.

Seit der Saison 2018/19 ist der „Eisdom im Kohlrabizirkus“ neue Heimspielstätte des Clubs. Nach der Sanierung sollen die Icefighters in den nächsten Jahren aus der Nordkuppel in die aufgehübschte Südkuppel der ehemaligen Großmarkthalle umziehen.

Die kleinen Puckjager

Der Dachverein der IceFighters ist der 2010 gegründete Leipziger Eissport-Club e. V. Etwa 500 Mitglieder sind in den drei Abteilungen Eishockey, Eiskunstlaufen und Inlinehockey aktiv.

Davon entfallen circa 200 Mitglieder aufs Eishockey, wo von den U7-Bambinis bis zur U17, vom Sachsenliga-Team bis zur Hobbytruppe dem Kufensport nachgegangen wird. Ein Eigengewächs ist bei den IceFighters derzeit nicht aktiv.

Mehr Infos unter
www.icefighters.de

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