Als Reiner Zieger vier Jahre alt war, stand er im Zoo Leipzig vor einem Elefanten und zeichnete. Es war 1943, Krieg, Chaos, Zerstörung – doch das Kind sah den Elefanten. Und hielt ihn mit dem Stift fest. Mehr als 80 Jahre später zeigt der Berliner Maler mit seinem neuen Werk, wie treu er dieser frühen Faszination geblieben ist.
„Endlos ziehende Herden – Ein Tiermaler in Ostafrika“ heißt das neue Buch des renommierten Tierillustrators, das zur Leipziger Buchmesse 2025 im Verlag Natur+Text erscheint. Es ist eine Hommage an die Tierwelt der Serengeti – und ein beeindruckendes Vermächtnis eines Künstlers, der seit Jahrzehnten für naturgetreue, einfühlsame Tierporträts steht.
Zieger, Jahrgang 1939, wurde in Ost und West gleichermaßen bekannt: als Schöpfer von Buchillustrationen, Wandbildern, Plakaten und Kalendern. Jahrzehntelang war er als „Tierparkmaler“ im Berliner Tierpark tätig – einem der größten Landschaftstiergärten Europas. Sein Stil: klassisch, präzise, lebensnah. Seine Haltung: zutiefst respektvoll gegenüber jedem Tier.




