Seit 15 Jahren zieht das „Kunstfestival Begehungen“ von Ort zu Ort. Es hat schon einer alten Brauerei, einem ehemaligen Gefängnis und verlassenen Kleingärten neues Leben eingehaucht. Im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres zieht das Festival mit 30 internationalen Künstlern und Kunst- Kollektiven in das stillgelegte Braunkohle-Heizkraftwerk Chemnitz-Nord.
Unter dem Titel „Everything is Interaction“ thematisiert es Ressourcenverbrauch, Artenverlust und Klimakrise. „Mir war wichtig, künstlerische Positionen von internationalem Format zu versammeln, die aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln die Komplexität der ökologischen Krise sichtbar machen“, sagt Kuratorin Claudia Tittel. Dabei sind die Teilnehmenden der Venedig Biennale Lara Almarcegui, Olaf Nicolai und Paulo Tavares, viele junge Stimmen, die sich in einem Open Call bewerben konnten und der 75-jährige Japaner Rikuo Ueda. Er integriert eine seiner berühmten Wind-Installationen in das Gelände.


