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Zweiter Vorfall nach 2024

Drohne mit Sprengstoff am Leipziger Flughafen gefunden

Eine Drohne beim Flug (Symbolbild) © Foto von Kaleb Kendall auf Unsplash

Der Flughafen Leipzig/Halle ist offenbar nur knapp einem Anschlag entgangen. Am Dienstagabend, kurz vor Mitternacht, entdeckte ein Busfahrer in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs eine Drohne. An dem Objekt war eine verdächtige Masse befestigt. Spezialisten der Polizei fanden später heraus: Es handelte sich tatsächlich um hochexplosiven Sprengstoff. Die Drohne explodierte nur deshalb nicht, weil der Zünder vorher abgerissen war, berichtet der „Spiegel“.

Frachtdrehkreuz im Ukraine-Krieg

Ob es sich tatsächlich um einen gezielten Anschlag handelt, ist derzeit noch unklar. Auch für eine mögliche Täterschaft russischer Akteure, wie in verschiedenen Medien vermutet, gibt es keine Beweise. Die Ermittlungen dauern an. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach dennoch von einem „hybriden Anschlagsszenario“. Der CSU-Politiker wollte nicht ausschließen, dass „fremde Mächte“ involviert seien.

Der Flughafen Leipzig/Halle ist ein Fracht-Drehkreuz für Hilfslieferungen für die Ukraine im Krieg gegen Russland. ⁠Auf den Airport gab es bereits 2024 einen Anschlag. In einem DHL-Logistikzentrum brannte ein Luftfrachtpaket. Nur weil die Maschine Verspätung hatte, brach der Brand nicht während des Fluges aus. Die Tat soll von Russland in Auftrag gegeben worden sein. Fünf Männer stehen dafür in Litauen vor Gericht.

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