Leipzig ist seit Jahren auch die Stadt der Kräne und Baugruben. Es wird geplant, gebaggert, gebaut. Die Künstlerin Lara Almarcegui spürt geologischen, politischen und sozialen Veränderungen nach. In einer Zusammenarbeit mit der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (GfZK) hat die Rotterdamerin für einen Tag die Bauarbeiten für das Leibniz-Institut für Länderkunde auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz in dem Moment stoppen lassen, als der tiefste Punkt erreicht war.
Mit der Öffentlichkeit hat sie die freigelegten Schichten der Stadt betrachtet. In diesem Zusammenhang entwickelte sie die Videoinstallation „Angehaltener Aushub“, die im Rahmen einer erweiterten Recherche präsentiert wird. Almarcegui setzt sich künstlerisch mit urbanen Transformationsprozessen auseinander.


