Viele jüdische Künstler trugen bis 1933 zum lebendigen Leipziger Kulturleben bei. Vertreibung und Ermordung durch die Nationalsozialisten haben sie, wie es auf der Homepage des Museums der bildenden Künste heißt, „aus dem Gedächtnis der Stadt gelöscht“. Leerstellen sind entstanden – und eine davon versucht das Haus mit einer kleinen Präsentation mit Werken von Abraham Jaskiel zu füllen. Der Maler, der den Holocaust überlebte und 1987 in Haifa starb, lebte von 1920 bis 1933 in Leipzig. Werke wie das „Weiße Haus“ – das einzige, das im Sammlungsbestand des MdbK überdauerte – und „Leipziger Hinterhöfe“ stammen aus dieser Zeit. Seine Gemälde werden zusammen mit Arbeiten von Amos Yaskil, Eduard Einschlag und Max Schwimmer gezeigt.
Die Präsentation im MdbK läuft bis zum 17. August, mehr Infos unter www.mdbk.de


