Schon Ende des 16. Jahrhunderts bildete sich das Stillleben als eigene Kunstgattung heraus. Sie inspiriert auch heute noch junge Künstler, wie das altmeisterliche Werk der Leipziger Malerin Julia Hochbaum zeigt. Passend dazu ist jetzt in Dresden eine Ausstellung zu erleben, die sich der Geschichte des Genres zuwendet.
Über 90 Werke von Malern wie Frans Snijders oder Rachel Ruysch versammelt die Schau. Die Kunstwerke erzählen von vergangenen Weltbildern, vom erwachenden naturwissenschaftlichen Interesse, aber auch von kolonialer Ausbeutung. Ein Schwerpunkt liegt auf dem 17. Jahrhundert. Einige Gemälde wurden für die Schau restauriert und sind nach langer Zeit erstmals wieder öffentlich zu sehen.


