Als Kunststadt lockt Chemnitz mit seinen Museen, Sammlungen und Galerien ohnehin Besucher von außerhalb in die Stadt. In diesem Jahr, in dem Chemnitz den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt trägt, lohnt sich auch ein Blick auf die vielen kleinen Projekte.
Der Künstler, Fotograf und Architekt Martin Maleschka dokumentiert in seinem Werk das kulturelle Erbe der DDR. 2024 erhielt er den Deutschen Preis für Denkmalschutz. Aus Funden und Leihgaben aus Chemnitzer Garagen – vom selbstgebauten Dachgepäckträger bis zur Flasche mit Bremsflüssigkeit „made in Karl-Marx-Stadt“ – hat er eine kollektive Rauminstallation entworfen.
Die Garage verwandelt sich in dieser Arbeit in ein Archiv. Zu sehen ist „Ersatzteillager“ im Fahrzeugmuseum.


