Dokumentation und künstlerische Inspiration verbinden sich im fotografischen Werk Barbara Klemms.
Als Redaktionsfotografin der FAZ berichtete sie ab 1970 aus einem zweigeteilten Land und hielt das politische und gesellschaftliche Leben in DDR und BRD fest.
Die vom Institut für Auslandsbeziehung (ifa) eingerichtete Ausstellung „Barbara Klemm: Helldunkel.“ befindet sich auf Tour, gastierte schon von Südkorea bis Mexiko und ist derzeit in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig (GfZK) zu sehen.
Einen Schwerpunkt bilden Fotografien, die in Ost und West vor und nach der Wiedervereinigung entstanden sind. „Ich versuche, nicht nur Menschen zu fotografieren, sondern auch deren Umgebung im Bild erscheinen zu lassen und zu zeigen, wo und wie und unter welchen Umständen sie etwas tun“, beschreibt Klemm ihre Herangehensweise.
Die von ihr festgehaltenen Augenblicke vermitteln auf diese Weise eine erzählerische Tiefe.


