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  • Kunst
Grassimuseum für Angewandte Kunst

Design im Nationalsozialismus

Ab 1933 rückten Werkstoffe wie Schmiedeeisen in den Fokus, hier ein Gitter von Ludolf Buuk
Ab 1933 rückten Werkstoffe wie Schmiedeeisen in den Fokus, hier ein Gitter von Ludolf Buuk © Esther Hoyer

Mit über 400 Exponaten nimmt eine Ausstellung im Grassimuseum für Angewandte Kunst die deutsche Gestaltungsgeschichte während der NS-Zeit unter die Lupe.

Sind Gebrauchsgegenstände wie Vasen oder Möbel, die zwischen 1933 und 1945 entstanden, ideologisch aufgeladen? Deutlich wird in der Ausstellung, wie sehr der NS-Staat und seine Ideologie Gestaltung und Produktion beeinflussten. Ebenso geht es um Handlungsspielräume, die Designer fanden und nutzten.

Zu sehen sind Einzelstücke und Massenanfertigungen, viele davon aus ideologisch begünstigten Materialien wie Schmiedeeisen, heimischen Hölzern, Textil oder Bernstein. Einige entstanden unter Zwangsarbeit oder in Konzentrationslagern. Fotografien und zeitgenössische Dokumente helfen dabei, die Epoche zu erschließen.

Das Museum selbst war zur NS-Zeit verpflichtet, mit staatlichen Institutionen zu kooperieren und seine Räume für propagandistische Ausstellungen zur Verfügung zu stellen.

„Formen der Anpassung“
Grassimuseum
www.grassimak.de

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