Kreisrund und mit rötlichem Schimmer liegt der Mond hinter dem Völkerschlachtdenkmal, als würde von unsichtbarer Hand eine riesige Kugel vorbeigeschoben werden.
Wenn Danny Jüngling solche Fotos postet, muss er auf Kommentare nicht lange warten, die ihm Bildmontage unterstellen. Doch genau darauf verzichtet der Leipziger Fotograf. „Ich versuche, Momente so abzubilden, wie ich sie erlebt habe“, sagt er. „Es geht mir darum, Erinnerungen festzuhalten. Deshalb verändere ich keine Elemente.“



