Norwegen ist groß und lang und weilig“, dichtete einst Hape Kerkeling. Jetzt stellen sich die Skandinavier bei der Leipziger Buchmesse als Gastland vor. Mit einer Autorenliste, die in der Tat lang, aber keineswegs weilig ist.
Bei gerade mal 5,5 Millionen Einwohnern gedeiht eine erstaunlich vielseitige Literaturlandschaft. 2023 ging der Literaturnobelpreis zuletzt nach Norwegen an Jan Fosse. Dabei steht die norwegische Literatur für weit mehr als Krimi und autofiktionales Erzählen, das durch Karl Ove Knausgård an Popularität gewonnen hat.
Rund 40 Schriftsteller reisen nach Leipzig – mit literarischen Überraschungen vom schmalen, sehr poetischen Band von Kjersti Anfinnsen bis zum 1.100 Seiten schweren Koloss Johan Harstads.




