In vielen autoritären Staaten kämpfen die Menschen heute um ihre elementaren Freiheitsrechte. In Demokratien wird der Begriff der „Freiheit“ inzwischen aber für ganz entgegengesetzte politische Ziele in Anspruch genommen.
Auch Rechtspopulisten, die sich gegen die Werte einer liberalen Gesellschaft wenden, haben inzwischen die Forderungen historischer Freiheitsbewegungen übernommen. Zum Verständnis dieser Lage wirft die Ausstellung zunächst einen Blick in die Vergangenheit.
Ausgehend von den Revolutionen seit dem 18. Jahrhundert schlägt sie einen Bogen zu den Bürgerrechtlern und Bürgerrechtlerinnen in Polen, Tschechien und Ostdeutschland vor und nach 1989. Was haben uns ihre Ideale heute noch zu sagen? Wie ist eine Gesellschaft von freien und gleichen Menschen möglich?


