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„Der Blick geht jetzt nach vorn“

Lok hat als punktbestes Team aller Regionalligen den Aufstieg in der Relegation gegen Havelse knapp verfehlt. War die 0:3-Niederlage nach Verlängerung Ihre größte Enttäuschung als Lok-Funktionär?
Mieth: Eindeutig ja. Wir waren einfach noch näher dran als vor fünf Jahren, als wir auf der Couch Meister geworden sind. Jetzt haben wir es das ganze Jahr allen gezeigt. Und dann so was. Das ist natürlich sehr, sehr bitter für uns. Der Aufstiegsmodus muss dringend reformiert werden.
Sind auch Tränen geflossen?
Mieth: Ja. Nicht nur bei mir.
Der Aufstiegsmodus muss dringend reformiert werden.
Was hat am Ende gefehlt?
Mieth: Alle Jungs waren einfach K.o. Das hat man in den Relegationsspielen deutlich gemerkt. Havelse hat sich ein paar Wochen auf die beiden Spiele vorbereiten können. Wir haben ja bis zum Schluss gespielt, mussten schon im Finale des Sachsenpokals, nur drei Tage vor dem ersten Relegationsspiel, über 120 Minuten gehen. Das war schon eine ganz andere Belastung. Hinzu kamen noch einige verletzte und kranke Spieler.
Die Mannschaft bleibt wohl weitgehend intakt. Greift ihr nächstes Jahr gleich wieder an?
Mieth: Wir wollen uns jetzt schütteln und dann wieder nach vorne gehen – so wie wir das immer gemacht haben. Nicht aufgeben, sondern weitermachen, den Verein und auch das Gelände weiterentwickeln. Der Blick geht jetzt nach vorn.
Was fehlt dem Verein neben der sportlichen Qualifikation zum Profifußball?
Mieth: Wir brauchen mehr finanzielle Mittel, um mehr hauptamtliche Leute einzustellen und insgesamt professioneller zu werden. Und natürlich brauchen wir die Rasenheizung. Aber die soll im Sommer ja eingebaut werden.
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www.lok-leipzig.com

