Der größte Denkmalbau Europas? Es ist das Völkerschlachtdenkmal. Die älteste Bergschwebebahn der Welt? Sie fährt in Dresden seit 1901. Sachsen ist reich an besonderen Baudenkmälern aller Art. Bereits seit 1880 werden sie systematisch erfasst.
200.000 Aufnahmen zählt die Sammlung des Landesamtes für Denkmalpflege mittlerweile, die auch als Hilfsmittel für Restaurierungen benötigt wird. Jetzt gibt das Amt mit einer Fotoausstellung im Museum für Druckkunst einen Einblick in die Denkmalgeschichte, die permanentem Wandel unterliegt.
Neue Denkmäler kommen hinzu. Zum Kenotaph des Markgrafen Wiprecht von Groitzsch aus dem 12. Jahrhundert gesellt sich inzwischen Industriekultur aus dem 20. Jahrhundert, etwa mit dem Bergbau-Technik-Park Großpösna. Auch ehrenamtliches Engagement sorgt für den Erhalt von Denkmälern. Silke Kosbab, Referatsleiterin Dokumentation beim Landesamt und Kuratorin der Ausstellung: „Denkmäler sind identitätsstiftend.“


