Im Vergleich zu Frankreich steckte der Zeitgenössische Zirkus in Deutschland lange in den Kinderschuhen. Er findet jedoch über Theaterbühnen verstärkt den Weg zum Publikum.
Der Westflügel zeigt im April „Stickman“ zwischen leiser Komik und Jonglage. Nichts Neues ist der Zeitgenössische Zirkus am Lofft, dort aber mit einem anderen Schwerpunkt. „Viele Künstler sind akrobatisch und im Tanz ausgebildet“, sagt Leiterin Anne-Cathrin Lessel.
Das bringt neue Facetten in den Bewegungsreichtum des Tanzes. Und akrobatische Elemente mit einem gewissen Risiko verändern die Wahrnehmung. „Das bringt das Staunen zurück ins Theater“, sagt Lessel.
Gruppen wie Thyle, die im April „Suitcaseboarding“ zeigen, agieren an der Schnittstelle von Tanz, Performance und Physical Theatre. Solche Angebote erreichen auch ein neues Publikum, sagt Lessel.


