1933 löste sich das Bauhaus unter dem Druck der Nazis auf, was jedoch nicht das Ende der neuen Design-Ideale bedeutete. Viele Bauhaus-Künstler emigrierten, 24 wurden von den Nazis umgebracht – einige aber setzten ihre Karrieren im NS-Regime fort.
Eine dreiteilige Ausstellung setzt sich mit der Beziehung zwischen Bauhaus und Nationalsozialismus auseinander.
Das Museum Neues Weimar betrachtet politische Kämpfe, denen sich die Avantgarde-Schule seit der Gründung 1919 ausgesetzt sah.
Das Bauhaus-Museum schaut auf die Beschlagnahmung sogenannter „entarteter Kunst“. Eine erste Welle erfolgte durch die NS-Landesregierung bereits 1930.
Schließlich widmet sich das Schiller-Museum schwierigen Biografien. Franz Ehrlich etwa bewegte sich zwischen Widerstand und Opportunismus und entwarf den Schriftzug des Lagertores von Buchenwald.


