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  • Literatur
Im November 2024

Bücher, die wir lesen

Cover: Kein Grund, gleich so rumzuschreien
Cover: Kein Grund, gleich so rumzuschreien © Diogenes Verlag

Kein Grund, gleich so rumzuschreien

Martin Suter und Benjamin von Stuckrad-Barre

/ ERSCHIENEN IM DIOGENESVERLAG /

Eine Männerfreundschaft, wie sie schöner nicht sein könnte. Gemeinsam blicken sie in die Abgründe der menschlichen Existenz und bauen plaudernd Brücken, auf dass man ja nicht abstürzt. Egal, ob der Tod die Familie heimsucht, die Welt am Ende scheint, der Wein alle ist oder wer sich jetzt die Haare färbt, kein Thema wird ausgelassen, wenn diese beiden sich treffen.

Das perfekte Buch für die Zeit zwischen den Jahren, sanft plätschert es dahin, und ein großartiges Geschenk für den besten Freund.

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Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen

Emma Southon

/ ERSCHIENEN IM AUFBAU VERLAG /

Ein unterhaltsames und schnoddrig geschriebenes Buch über 21 außergewöhnliche Frauen, die zum Großteil in Vergessenheit geraten sind. Weg mit den Kriegern, Frauenräubern und Brüdermördern – her mit den Vestalinnen, Geschäftsfrauen und Ehegattinnen, die ihre tollpatschigen Männer retten.

Ein neuer, erfrischend frecher Blick auf die Geschichte, von den Anfängen Roms bis zum Fall des Imperiums. Grandios erzählt und keine Minute langweilig.

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Schöne Bescherung auf Compton Bobbin

Nancy Mitford

/ ERSCHIENEN IM SCHÖFFLING VERLAG /

Ich schwöre, Sie werden mit diesem Roman aus dem Jahre 1932 die Feiertage kichernd verbringen. Eine Weihnachtsgesellschaft, die nicht zusammenpasst. Eine Horde unerzogener Kinder, eine Kurtisane im nahegelegenen Cottage und ein Schriftsteller, der seinen Ruf retten will, sind die Zutaten in diesem köstlichen Weihnachtsmenü der oberen Zehntausend in einem englischen Herrenhaus.

Bissig, scharfsinnig und unschlagbar.

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Aua! Die Geschichte meines Körpers

Axel Hacke

/ ERSCHIENEN IM DUMONT VERLAG /

Ich bin jetzt in einem Alter, in dem man überlegt, mal zur Kur zu fahren. Es knackt und ächzt im Gebälk, trotzdem verrichtet mein Körper stoisch seinen Dienst. Wer jetzt denkt: „Um Himmels Willen, da kann ich mich beim nächsten Familienessen gleich in die Rentnerecke setzen“, weit gefehlt: Axel Hacke schärft charmant und schlau den Blick auf das Vehikel, in dem wir alle leben, und staunt über das stetige Funktionieren und einige Fehlfunktionen.

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