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  • Literatur
Im Mai 2024

Bücher, die wir lesen

Marc Raabe - Die Dämmerung
Cover: Marc Raabe - Die Dämmerung © Ullstein Verlag

Die Dämmerung

Marc Raabe

/ Erschienen im Ullstein Verlag /

Der perfekte Thriller für einen Freibadbesuch. Auch diesmal schafft es Marc Raabe, die Spannung bis zum Schluss fast unerträglich zu halten. Wer ein Fan von Nele Neuhaus ist, kann auch gut Marc Raabe lesen.

Diesmal wird eine bekannte Wohltäterin und Witwe eines Waffenhändlers sehr tot und sehr zugerichtet im Wald gefunden. Die Spuren führen in ihre Vergangenheit, bis ein zweiter Mord geschieht, der alles auf den Kopf stellt, was die Ermittler zu wissen glaubten.

Sonnencreme nicht vergessen!

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Ein Ort für immer

Graham Norton

/ Erschienen im Rowohlt Verlag /

Immer, wenn mich der Weltekel packt, schaue ich eine Folge der „Graham Norton Show“ und alles wird besser. So sind auch seine Bücher: warmherzig, witzig, spannend und nie nur schwarz weiß.

Diesmal geht es um Carol, eine geschiedene Lehrerin aus einer irischen Kleinstadt, die sich unverhofft mit Mitte 50 in Declan verliebt und bei ihm einzieht. Als er an Demenz erkrankt und Carol aus dem Haus ausziehen muss, kommt ein dunkles Geheimnis in der Tiefkühltruhe ans Licht …

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Marseille 1940

Uwe Wittstock

/ Erschienen im C.H. Beck Verlag /

Und wieder ein Sachbuch voller Details, das selbst eingefleischte Literaten überraschen und erstaunen wird. Natürlich wissen wir, dass Heinrich Mann, Hannah Arendt, Franz Werfel, Lion Feuchtwanger und viele andere nach dem deutschen Einmarsch in Frankreich wieder auf der Flucht waren, aber wie genau und wer wem geholfen hat, war auch mir neu.

Viele sammelten sich in Marseille, gingen über die Pyrenäen nach Spanien, versuchten, Schiffspassagen zu buchen oder ließen sich außer Landes schmuggeln.

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David Gray

/ Erschienen im Piper Verlag /

Es sollte sich eigentlich schon herumgesprochen haben, wer hinter dem Namen David Gray steckt: nämlich der Leipziger Hansdampf in allen Gassen Ulf Torreck.

Jetzt also ein Ökothriller in einer nicht mehr allzu fernen Zukunft. Menschen leben in hypermodernen Städten, das Land dazwischen wird zu riesigen Reservaten erklärt. Dort arbeitet die Wildhüterin Elena, die eines Tages seltsame Spuren findet und mit ihren Nachforschungen tödliche Wahrheiten entdeckt.

Wieder rau und großartig.

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