Bernhard Heisig gehörte zu denen, die eine Brücke zwischen Ost und West im geteilten Deutschland schlagen konnten. Er prägte die Leipziger Schule als Maler, Lehrer und Rektor der HGB.
Als Funktionär stieg er im Verband Bildender Künstler der DDR auf. Von der SED erhielt er den Auftrag für ein Wandbild. Gleichzeitig ließ sich jenseits des Eisernen Vorhangs Helmut Schmidt für die Galerie ehemaliger Bundeskanzler von ihm porträtieren. „Macher und Machtmensch“ – auf diese Formel bringt Philipp Freytag den Künstler im Interview.
Freytag kuratiert anlässlich Heisigs 100. Geburtstag die Ausstellung „Geburtstagsstillleben mit Ikarus“ am MdbK. 1985 malte Heisig ein Bild mit diesem Titel.



