//
//
  • Service
Totensonntag im Werk II

Benefizfestival „Endlichkeitsdialoge“

Benefizveranstaltung zu Gunsten der Krebsberatungsstelle Haus Leben e.V. © Tristan Rosenkranz

Endlichkeit in all ihren Facetten: Am Totensonntag, 23. November 2025, laden die „Endlichkeitsdialoge“ im Leipziger Werk 2 (Halle D) zur Auseinandersetzung mit einem großen Thema ein. In einem außergewöhnlichen Zusammenspiel von Unterhaltung, literarischem wie musikalischem Schaffen und tiefgreifenden Gesprächen geht es um den Tod. Und um den guten Zweck: Die Veranstaltung ist ein Benefizfestival für den Leipziger Haus Leben e.V. 

Die „Endlichkeitsdialoge“ folgen dem Motto: „Je intensiver wir uns mit dem Thema Tod auseinandersetzen, desto bewusster können wir unser Leben leben.“ Und so treten Literatur und Musik in einen Dialog mit einem gern ignorierten Themenkomplex, beleuchten die ein oder andere humoristische Seite und machen auch Licht, Hoffnung und Lebendigkeit zum Gegenstand. Hinter dem Festival stehen das Leipziger Institut Perimortal, der Geraer Verlag Edition Outbird, der Haus Leben e. V., das Werk 2 sowie die freie Trauerrednerin Kahrin Schreier und der Leipziger Autor, Veranstalter und Rezitator M.Kruppe. 

Am Programm beteiligen sich ganz unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler, die in der Edition Outbird publizieren. Musikerin und Autorin Luci van Org, vor vielen Jahren bekannt als Sängerin Lucilectric, liest aus ihrem Roman „Wir Fünf und ich und die Toten“. Benjamin Schmidt liest seine Erzählung „Lets talk about suicide“ aus der Anthologie „Sein und Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“. Ulrike Serowy bringt Passagen aus ihrem Roman „Highway to Hel“ mit. Christian von Aster hat seinen Erzählband “Schnitter, Gevatter und Sensenmann – allerlei Geschichten vom Tod“ dabei. An der Programmgestaltung beteiligen sich zudem Dr. Markus Schwarz, forensischer Entomologe und Ballistiker, sowie Musikerin Sarah Lesch.

Talk zum Thema Endlichkeit

Was bedeutet Endlichkeit? Wie lässt sich der Tod begreifen? Warum ist es notwendig, über ihn zu sprechen und ihn kulturellen Perspektiven auszusetzen? Wie lässt sich dem Tod der Schrecken nehmen? Diesen Fragen geht das Moderationsteam Kathrin Schreier und M.Kruppe im Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern nach. Die beiden führen zudem durch das Programm.

Infostände, Büchertisch und Raum für Austausch 

Während der „Endlichkeitsdialoge“ wird es einen Infostand des Haus Leben e.V. geben, an dem sich Besucher über die Arbeit für Menschen mit einer Krebserkrankung und ihre Angehörigen informieren können. An der „Sargbar“ können sie über Tod und Sterblichkeit ins Gespräch kommen. Am Infostand des Institutes Perimortal, Fachakademie für Endlichkeitskultur, gibt es Informationen zu Ausbildungen zur Trauerbegleitung, zum Umgang mit Verlusterfahrungen sowie Unterstützung und Stärkung von Trauernden. An einem Büchertisch stellt die Edition Outbird Bücher vor, die alternative Lebenswelten, Stoffe mit Charakter und Kante sowie Geschichten vom Rande des Mainstreams abbilden. Zahlreiche Romane und Erzählbände reflektieren das Thema Tod.

Die Erlöse einer Versteigerung von seltenen und kunstvollen Dingen mit Luci van Org und Florentine Joop kommen der Arbeit des Haus Leben e. V. zugute.

Das Programm in der Übersicht (Änderungen vorbehalten) 

15:00 Uhr Einlass

15:20 Uhr Eröffnung

15:40 Uhr Musikalische Lesung mit Luci van Org aus „Wir Fünf und ich und die Toten“

16:10 Uhr Dr. Marcus Schwarz, t.b.a.

16:40 Uhr Benjamin Schmidt liest aus „Sein oder Nichtsein – Suizid in Wissenschaft und Kunst“

17:10 Uhr Pause

17:30 Uhr Ulrike Serowy liest aus „Highway to Hel“

18:00 Uhr Versteigerung zugunsten des Haus Leben e. V.

18:20 Uhr Christian von Aster liest aus „Schnitter, Gevatter und Sensenmann – allerlei Geschichten vom Tod“

18:50 Uhr Pause

19:10 Uhr Talk zum Thema Endlichkeit

19:40 Uhr Konzert Sarah Lesch

Benefizfestival „Endlichkeitsdialoge“ im Werk 2 (Halle D) 

23. November, 15:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Tickets gibt es zum Preis von 18 Euro (Normalpreis), 32 Euro und 50 euro (Kulturfördertickets) bei Tixforgigs oder an der Tageskasse. 

Altersbeschränkung: ab 16 Jahre

MEHR INFORMATIONEN ZUM FESTIVAL:

Endlichkeitsdialoge – das Festival | 23. 11. 2025 | Werk 2 Leipzig 

« zurück
zur aktuellen Ausgabe