In den Anfangsjahren, als sich der Westflügel aus dem Dornröschenschlaf in einen Kulturort wachblinzelte, wurde im Winter nicht gespielt: Zu kalt das alte Gemäuer.
Inzwischen knistert ein Holzofen, ist ein Ganzjahresbetrieb etabliert, eine echte Heizung wäre aber besser. Und die soll kommen, verkündet Muriel Zibulla. Außerdem will das Figurentheaterzentrum den Keller trockenlegen, um neuen Lagerraum zu erhalten. So würde im Erdgeschoss Raum für eine neue Spielfläche entstehen.
Die Baupläne sind noch unsicher, aber der Spielplan für das Jahr steht: Zu den Höhepunkten zählen das Festival „Figure it Out!“ am 16. Juni mit internationalen Künstlern von Mexiko bis Indien. Und am 6. September steigt die bisher größte Ensemble-Produktion des Hauses: „Animal Farm“. Jetzt steht aber erst einmal das performative Konzert der „Reines Prochaines“ an. Dahinter verbergen sich drei ältere Schweizer Damen, die mit Klamauk und philosophischer Tiefe in ihrem Reich der künstlerischen Unabhängigkeit regieren.


