Der Spielbetrieb ruht, doch im Dornröschenschlaf liegt die Oper nicht. Im Sommer laufen Bautätigkeiten unter hohem Zeitdruck. Abgesehen von routinemäßigen Wartungsarbeiten soll in der Spielzeitpause die Erneuerung der Inspizientenanlage abgeschlossen werden.
„Der Inspizient ist der Taktgeber, eine Art Dirigent hinter den Kulissen“, sagt Verwaltungsdirektorin Lydia Schubert: „Seine Einrufe sind wichtig für Timing und Sicherheit. Es müssen ca. 500 Lautsprecher verbaut werden.“ 50 Kilometer Kabel aus den 60er-Jahren sind bereits ersetzt. Bis jetzt befindet sich die alte Anlage noch in Betrieb. Rechtzeitig zur neuen Spielzeit soll die Umstellung klappen.
Auch in der Musikalischen Komödie sind derzeit Handwerker im Einsatz. Die Fassade erhält einen Anstrich und im Saal wird die Dimmer-Anlage ausgetauscht. „Das führt auch zu mehr Energieeffizienz“, sagt Schubert, da künftig mehr LEDs zum Einsatz kommen können.


