Theater muss sich mit den Realitäten der jeweiligen Stadtgesellschaft auseinandersetzen. Diesen Kontext in einer als krisenhaft empfundenen Zeit nimmt das 12. Sächsische Theatertreffen in den Fokus, wenn sich Ende Mai die elf Staats- und Stadttheater Sachsens zu einer Mischung aus Austauschplattform für Theaterschaffende und Publikumsfestival in Leipzig treffen.
„Profunde Inszenierungen, die sich mit der Zeit auseinandersetzen“, verspricht Lutz Hillmann, Intendant in Bautzen und Vorsitzender des Landesverbands Sachsen im Deutschen Bühnenverein. Bautzen zeigt Ibsens „Ein Volksfeind“, das Staatstheater Dresden schickt „Lulu“ und das Theater Görlitz-Zittau bringt Lukas Rietzschels Auftragswerk „Das beispielhafte Leben des Samuel W.“ über eine AfD-Bürgermeisterkandidatur mit.


