Das Dampfsägewerk Großbothen war zwar seit der Jahrtausendwende nicht mehr in Betrieb, doch wie durch ein Wunder war die 1909 gebaute Anlage inklusive vieler Maschinen nahezu komplett erhalten. „Die Maschinen lagen, ebenso wie das gesamte Werk, im Dornröschenschlaf, als wir es 2016 gekauft haben“, berichtet Tischlermeister Matthias Wenzel.
Der heute 40-Jährige stammt aus einem Nachbarort und machte sich nach Jahren in der Fremde, in denen er das Tischlerhandwerk in allen Facetten lernte, mit seiner eigenen Firma selbstständig. Als er sich vergrößern wollte, kaufte er das Sägewerk und siedelte seine bestehende Tischlerei um.
Neben seinem Hauptgeschäft erweckt er das verstaubte Paradies peu à peu zu neuem Leben, um das Industriedenkmal auch für Besucher zugänglich zu machen.




