Nach dem Besucherrekord im vergangenen Jahr verzichtet der Westflügel 2026 auf große Festivals. „Das heißt nicht, dass der Spielplan weniger international wird“, erklärt Muriel Zibulla aus dem Leitungsteam des Figurentheaters.
Zu den Highlights gehört am 27./28. Februar das Gastspiel „War Maker“ über den palästinensischen Künstler Karim Shaheen, der mehrfach flüchten musste – und mehrfach erlebte, wie in seinem jeweiligen Exil ebenfalls Krieg ausbrach. „Er fragte sich irgendwann, ob er der Grund für die Konflikte ist“, erklärt Zibulla den gedanklichen Ausgangspunkt des Stücks. Regisseur Husam Abed hat „War Maker“ zwischen visueller Kunst und Objekttheater am tschechischen Dafa Theater entwickelt.
Bereits am 6./7. Februar zeigt Alexis Rouvre aus Belgien „Tout/Rien“. Zwischen zeitgenössischem Zirkus und „Theater der Dinge“ geht es um das Verrinnen der Zeit.


