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Ahoi Halle

42 Millionen Euro für die BURG: Baustart für neues Kunstgebäude

© Viktoria Schlögel

Der erste Spatenstich für den Neubau der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle ist gesetzt. Am Montag kamen Vertreter aus Hochschule, Landespolitik, Stadtverwaltung und Bauverwaltung auf dem Gelände an der Seebener Straße zusammen, um den offiziellen Baustart zu markieren.
Anders als bei vielen vergleichbaren Terminen fand die Veranstaltung direkt auf dem künftigen Baufeld statt. Dadurch konnten die Gäste nachvollziehen, wo das neue Gebäude entstehen wird. Während der Vorstellung erläuterten die Planer, wie das Areal künftig genutzt werden soll und an welcher Stelle Ateliers, Werkstätten und weitere Bereiche vorgesehen sind.

Die Veranstaltung fand direkt auf dem Grundstück statt, auf dem das neue Gebäude entstehen soll. Während der Vorstellung des Projekts wurde erläutert, an welchen Stellen künftig Ateliers, Werkstätten sowie weitere Bereiche des Neubaus entstehen werden. Dadurch konnten sich die Gäste einen Eindruck von den Dimensionen des Bauvorhabens verschaffen.
Für den symbolischen Spatenstich war auf dem Gelände ein Sandhaufen vorbereitet worden. Mehrere Spaten standen bereit, bevor die Vertreter aus Hochschule, Politik und Stadtverwaltung gemeinsam den ersten Spatenstich ausführten.

Nach Angaben der Hochschule entsteht gegenüber dem historischen Campus auf mehr als 3.000 Quadratmetern ein neues Atelier- und Werkstattgebäude für den Fachbereich Kunst. Geplant sind außerdem eine Hochschulgalerie sowie Lehr- und Arbeitsräume für Forschung und Lehre. Mehrere bislang auf verschiedene Standorte verteilte Bereiche sollen dort künftig zusammengeführt werden.

Der Entwurf stammt vom Münchner Büro Burger Rudacs Architekten in Zusammenarbeit mit den toponauten freiraumarchitekten aus Regensburg. Beide Büros hatten den europaweit ausgeschriebenen Architekturwettbewerb im Jahr 2021 gewonnen.
Nach Angaben des Landes beträgt das Gesamtinvestitionsvolumen einschließlich der Ersteinrichtung rund 42 Millionen Euro. Die Fertigstellung des Neubaus wird derzeit nicht vor dem Jahr 2030 erwartet.

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