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SUMMARY:Weggefährtinnen erinnern.
DESCRIPTION:Im Mai 2026 starb die vielseitige Autorin Eva Lehmann–Lilien
 thal: im August hätte sie ihren 95. Geburtstag gefeiert. Geboren als Toch
 ter einer jüdischen Mutter war sie in Leipzig eine der wenigen jüdischen
  Überlebenden des Holocausts des Hitler-Faschismus. Sie studierte Philos
 ophie bei Ernst Bloch – und setzte sich bis zu ihrem Lebensende mit poli
 tisch-ökonomischen und philosophisch-künstlerischen Fragestelllungen aus
 einander. Immer wieder vertrat sie ihre eigenen Meinungen… das brachte i
 hr einige berufliche Nachteile. Doch die Mutter von zwei Kindern war und b
 lieb streitbar. 1989 erlebte sie als eine Möglichkeit der Öffnung neuer
  geistiger und gesellschaftlicher Welten\; arbeitete mit an der entstehend
 en neuen gesamtdeutschen Verfassung\, die im Juni 1991 in der Frankfurter 
 Paulskirche 1990 vorgestellt – aber letztlich vom Bundestag nicht angeno
 mmen wurde.1992 war sie Mitbegründerin der Ephraim-Carlebach-Stiftung Lei
 pzig. Sie fand ihre Berufung im Schreiben und in der Auseinandersetzung mi
 t Literatur\; veröffentlichte Essays\, Glossen und Gedichte\; arbeitete m
 it u.a. bei den »Autorinnen Mitteldeutschland»\, die sich über mehrere 
 Jahre in der Frauenkultur Leipzig trafen. 2000 wurde Eva Lehmann-Lilientha
 l Mitglied der GEDOK\; veröffentlichte in verschiedenen Anthologien – u
 nd eines ihrer Gedichte gab dem 2021 erschienenen Band mit Liebesgedichten
  von Künstlerinnen der GEDOK seinen Namen „… ist die Luft wie Seide…
 “. Sie beteiligte sich an Ausstellungen\, gründete einen philosophische
 n Gesprächskreis\, war Mentorin jüngerer Künstlerinnen. Für ihr Lebens
 werk wurde sie 2018 mit dem Isolde-Hamm Preis geehrt.In dieser Veranstaltu
 ng werden »Weggefährtinnen» an Eva Lehmann–Lilienthal erinnern… u.a
 . Brigitte Blattmann als langjährige Vorsitzender der GEDOK Mitteldeutsch
 land | Gedicht-Rezitation: Sibylle KuhneEintritt gegen Spende für die GED
 OK\, die Eva Lehmann-Lilienthal sehr wichtig war.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Im Mai 2026 starb die vielseitige Autorin Eva
  Lehmann–Lilienthal: im August hätte sie ihren 95. Geburtstag gefeiert.
  Geboren als Tochter einer jüdischen Mutter war sie in Leipzig eine der w
 enigen jüdischen Überlebenden des Holocausts des Hitler-Faschismus. <br
  /><br />Sie studierte Philosophie bei Ernst Bloch – und setzte sich bis
  zu ihrem Lebensende mit politisch-ökonomischen und philosophisch-künstl
 erischen Fragestelllungen auseinander. Immer wieder vertrat sie ihre eigen
 en Meinungen… das brachte ihr einige berufliche Nachteile. Doch die Mutt
 er von zwei Kindern war und blieb streitbar. <br /><br />1989 erlebte sie
  als eine Möglichkeit der Öffnung neuer geistiger und gesellschaftlicher
  Welten\; arbeitete mit an der entstehenden neuen gesamtdeutschen Verfassu
 ng\, die im Juni 1991 in der Frankfurter Paulskirche 1990 vorgestellt – 
 aber letztlich vom Bundestag nicht angenommen wurde.1992 war sie Mitbegrü
 nderin der Ephraim-Carlebach-Stiftung Leipzig. Sie fand ihre Berufung im S
 chreiben und in der Auseinandersetzung mit Literatur\; veröffentlichte Es
 says\, Glossen und Gedichte\; arbeitete mit u.a. bei den »Autorinnen Mitt
 eldeutschland»\, die sich über mehrere Jahre in der Frauenkultur Leipzig
  trafen. 2000 wurde Eva Lehmann-Lilienthal Mitglied der GEDOK\; veröffent
 lichte in verschiedenen Anthologien – und eines ihrer Gedichte gab dem 2
 021 erschienenen Band mit Liebesgedichten von Künstlerinnen der GEDOK sei
 nen Namen „… ist die Luft wie Seide…“. Sie beteiligte sich an Auss
 tellungen\, gründete einen philosophischen Gesprächskreis\, war Mentorin
  jüngerer Künstlerinnen. Für ihr Lebenswerk wurde sie 2018 mit dem Isol
 de-Hamm Preis geehrt.<br /><br />In dieser Veranstaltung werden »Weggefä
 hrtinnen» an Eva Lehmann–Lilienthal erinnern… u.a. Brigitte Blattmann
  als langjährige Vorsitzender der GEDOK Mitteldeutschland | Gedicht-Rezit
 ation: Sibylle Kuhne<br /><br />Eintritt gegen Spende für die GEDOK\, die
  Eva Lehmann-Lilienthal sehr wichtig war.
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