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SUMMARY:Vier Wände voller Kunst. Jüdische Familien und ihre Sammlungen i
 n Leipzig
DESCRIPTION:In den 1920er Jahren hatte Leipzig eine der größten jüdisch
 en Gemeinden in Deutschland. Einige Familien waren treibende Kräfte im Be
 reich der bildenden Künste – durch ihre Privatsammlungen und ihr Engage
 ment für das MdbK. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten
  wurde das jüdische Leben in Leipzig vollkommen ausgelöscht. Die einstma
 ls große Verbundenheit jüdischer Bürger*innen mit dem MdbK geriet in Ve
 rgessenheit. Die Ausstellung „Vier Wände voller Kunst. Jüdische Famil
 ien und ihre Sammlungen in Leipzig“ möchte sie wieder ins Gedächtnis b
 ringen.Mit über 120 Exponaten\, davon 41 Leihgaben u. a. aus Italien\, Ö
 sterreich\, der Schweiz\, Spanien und den USA\, zeigt das MdbK die erste A
 usstellung in diesem Umfang\, die jüdische Kunstsammler*innen\, ihre Samm
 lungen und zugleich die eigenen Verbindungen mit den Familien in den Fokus
  nimmt. Dabei blickt das MdbK selbstkritisch auf seine Rolle beim Kulturgu
 tentzug im Nationalsozialismus und auf die Geschichte der Aufarbeitung nac
 h 1945. Vier Wände voller Kunst präsentiert Kunstwerke\, die einst die 
 Wohnräume der Familien prägten und ihr Leben begleiteten. Sie vereint Ge
 mälde\, Skulpturen und Arbeiten auf Papier aus den Privatsammlungen von e
 lf jüdischen Familien aus Leipzig:Erna und Wilhelm Breslauer\, Hermann un
 d Toni Halberstam\, Franziska und Max Heilpern\, Margarete und Max Hermann
  Heine\, Henri und Martha Hinrichsen\, Clara (Cläre) und Gustav Kirstein\
 , Moritz Kraemer\, Karl Lilienfeld\, Friedrich und Marie Nachod\, Carl und
  Laura (Lore) Sonntag sowie Moritz und Selma Ury. Die Ausstellung wird vo
 n der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen\, der Friede Springer Stiftun
 g\, der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Sächsischen Landesstelle
  für Museumswesen gefördert. Eine Kooperation mit „Tacheles – Jahr 
 der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:In den 1920er Jahren hatte Leipzig eine der g
 rößten jüdischen Gemeinden in Deutschland. Einige Familien waren treibe
 nde Kräfte im Bereich der bildenden Künste – durch ihre Privatsammlung
 en und ihr Engagement für das MdbK. Nach der Machtübernahme durch die Na
 tionalsozialisten wurde das jüdische Leben in Leipzig vollkommen ausgelö
 scht. Die einstmals große Verbundenheit jüdischer Bürger*innen mit dem 
 MdbK geriet in Vergessenheit. <br /><br />Die Ausstellung „Vier Wände 
 voller Kunst. Jüdische Familien und ihre Sammlungen in Leipzig“ möchte
  sie wieder ins Gedächtnis bringen.<br /><br />Mit über 120 Exponaten\, 
 davon 41 Leihgaben u. a. aus Italien\, Österreich\, der Schweiz\, Spanien
  und den USA\, zeigt das MdbK die erste Ausstellung in diesem Umfang\, die
  jüdische Kunstsammler*innen\, ihre Sammlungen und zugleich die eigenen V
 erbindungen mit den Familien in den Fokus nimmt. Dabei blickt das MdbK sel
 bstkritisch auf seine Rolle beim Kulturgutentzug im Nationalsozialismus un
 d auf die Geschichte der Aufarbeitung nach 1945. <br /><br />Vier Wände 
 voller Kunst präsentiert Kunstwerke\, die einst die Wohnräume der Famili
 en prägten und ihr Leben begleiteten. Sie vereint Gemälde\, Skulpturen u
 nd Arbeiten auf Papier aus den Privatsammlungen von elf jüdischen Familie
 n aus Leipzig:<br /><br />Erna und Wilhelm Breslauer\, Hermann und Toni Ha
 lberstam\, Franziska und Max Heilpern\, Margarete und Max Hermann Heine\, 
 Henri und Martha Hinrichsen\, Clara (Cläre) und Gustav Kirstein\, Moritz 
 Kraemer\, Karl Lilienfeld\, Friedrich und Marie Nachod\, Carl und Laura (L
 ore) Sonntag sowie Moritz und Selma Ury. <br /><br />Die Ausstellung wird
  von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen\, der Friede Springer Stif
 tung\, der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und der Sächsischen Landesste
 lle für Museumswesen gefördert. Eine Kooperation mit „Tacheles – Ja
 hr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“.
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