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SUMMARY:Shida Bazyar »Die Lücken«
DESCRIPTION:Nach ihren gefeierten Romanen über Exil und postmigrantische 
 Gegenwart legt Shida Bazyar eine literarische Archäologie der Heimat vor.
  In einer präzisen Tiefenbohrung der Provinz stellt sie die radikale Frag
 e: Auf welchen Fundamenten bauen wir unsere Heimat?Heimesbach im Hunsrück
  ist ein fiktiver Ort\, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in 
 die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde\, die ih
 re Vergangenheit aktiv verschweigt und zugleich zum Zufluchtsort für diej
 enigen wird\, die hier Geborgenheit suchen. Der Roman führt uns durch die
  Jahre und die Köpfe derer\, die das Dorf prägten: von jüdischen Famili
 en\, die alles verloren\, über NS-Profiteure\, die sich als unschuldige M
 itläufer neu erfanden\, bis hin zu den Familien Sharifi und Karimpour\, d
 ie Jahrzehnte später aus dem Iran flüchten. Shida Bazyar gelingt ein vir
 tuoses Erzählmosaik über die Last der Geschichte\, die Lüge des Neubegi
 nns und den Wunsch\, endlich eine Heimat zu finden. (Kiepenheuer & Witsch 
 2026)Shida Bazyar\, geboren 1988 in Hermeskeil\, studierte Literarisches S
 chreiben in Hildesheim und war viele Jahre in der Jugendbildungsarbeit tä
 tig. Ihr Debütroman »Nachts ist es leise in Teheran« (2016) wurde mehrf
 ach übersetzt und ausgezeichnet\, u.a. mit dem Ulla-Hahn-Autorenpreis\, d
 em Uwe-Johnson-Förderpreis und der Nominierung zum International Booker P
 rize. »Drei Kameradinnen« folgte 2021 und stand auf der Longlist für de
 n Deutschen Buchpreis. 2023 wurde ihre Arbeit mit dem Ernst-Toller-Preis g
 eehrt.Eintritt: 10\,- / 7\,- EURVeranstaltung des Literaturhauses Leipzig
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Nach ihren gefeierten Romanen über Exil und 
 postmigrantische Gegenwart legt Shida Bazyar eine literarische Archäologi
 e der Heimat vor. In einer präzisen Tiefenbohrung der Provinz stellt sie 
 die radikale Frage: Auf welchen Fundamenten bauen wir unsere Heimat?<br />
 <br />Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort\, an dem sich neunzig J
 ahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. 
 Es ist eine Gemeinde\, die ihre Vergangenheit aktiv verschweigt und zuglei
 ch zum Zufluchtsort für diejenigen wird\, die hier Geborgenheit suchen. D
 er Roman führt uns durch die Jahre und die Köpfe derer\, die das Dorf pr
 ägten: von jüdischen Familien\, die alles verloren\, über NS-Profiteure
 \, die sich als unschuldige Mitläufer neu erfanden\, bis hin zu den Famil
 ien Sharifi und Karimpour\, die Jahrzehnte später aus dem Iran flüchten.
  Shida Bazyar gelingt ein virtuoses Erzählmosaik über die Last der Gesch
 ichte\, die Lüge des Neubeginns und den Wunsch\, endlich eine Heimat zu f
 inden. (Kiepenheuer & Witsch 2026)<br /><br />Shida Bazyar\, geboren 1988 
 in Hermeskeil\, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und war vi
 ele Jahre in der Jugendbildungsarbeit tätig. Ihr Debütroman »Nachts ist
  es leise in Teheran« (2016) wurde mehrfach übersetzt und ausgezeichnet\
 , u.a. mit dem Ulla-Hahn-Autorenpreis\, dem Uwe-Johnson-Förderpreis und d
 er Nominierung zum International Booker Prize. »Drei Kameradinnen« folgt
 e 2021 und stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis. 2023 wurde
  ihre Arbeit mit dem Ernst-Toller-Preis geehrt.<br /><br />Eintritt: 10\,-
  / 7\,- EUR<br /><br />Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig
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