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SUMMARY:Ralph Richter »Synchronschwimmen Solo«
DESCRIPTION:In Zeiten\, wo man einmal jährlich das Geschlecht wechseln ka
 nn\, muß es auch möglich sein\, das Programm zu ändern. Weil früher do
 ch sowieso alles besser war. Da waren die Renten noch sicher\, und wer im 
 Sommer mit Skistöcken durch den Stadtpark strolchte\, den holte der Klaps
 doktor. Und heute? Wo ist denn noch drin\, was draufsteht? Die Ver-packung
 en werden bunter\, aber der Inhalt schrumpft. Aber nicht in diesem Program
 m. Mit seinem Getu und Gemach drückt der Richter kleine gemeine Stachel i
 ns weiche Fleisch des amüsierwilligen Publikums. Älterwerden ist nicht s
 chwer – alt zu sein dagegen sehr. So sagte einst ein kluger Mensch. Wenn
  morgens der Wecker nicht mehr schrillt und wenn man abends die Knie einre
 iben muß – kurz gesagt\, wenn das Alter zuschlägt\, kann man auch zurü
 ckschlagen. Doch nicht alles ist immer lustig\, was der Herr Richter da er
 zählt. Denn auch für ihn hält das Leben nicht nur süße Schnapskirsche
 n bereit. Sich über andere lustig machen\, gehört sich nicht. Aber er ma
 cht es trotzdem. Dabei orientiert er sich in der Blüte seines Mittelalter
 s am Beispiel eines Camemberts – Je reifer\, desto besser. Warum macht m
 an Synchronschwimmen ganz allein? Und warum fühlt sich das Leben manchmal
  genauso an? In seinem Programm taucht Richter ab in den absurden Alltag z
 wischen Wahn und Sinn und dem Versuch\, mit Anmut unterzugehen. Denn am En
 de sind wir doch alle ein bißchen Synchronschwimmer\, immer bemüht\, im 
 Takt zu bleiben\, auch wenn keiner die Musik hört. Und wenn wir uns den Z
 eigefinger sparen\, ist das alles einfach nur eines: Ein Programm voller S
 chmunzel und Albernheit. Tauchen Sie ein! Auf der Bühne solo\, aber nicht
  allein: Ralph Richter
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:In Zeiten\, wo man einmal jährlich das Gesch
 lecht wechseln kann\, muß es auch möglich sein\, das Programm zu ändern
 . Weil früher doch sowieso alles besser war. Da waren die Renten noch sic
 her\, und wer im Sommer mit Skistöcken durch den Stadtpark strolchte\, de
 n holte der Klapsdoktor. Und heute? Wo ist denn noch drin\, was draufsteht
 ? Die Ver-packungen werden bunter\, aber der Inhalt schrumpft. Aber nicht 
 in diesem Programm. Mit seinem Getu und Gemach drückt der Richter kleine 
 gemeine Stachel ins weiche Fleisch des amüsierwilligen Publikums.<br /> Ä
 lterwerden ist nicht schwer – alt zu sein dagegen sehr. So sagte einst e
 in kluger Mensch. Wenn morgens der Wecker nicht mehr schrillt und wenn man
  abends die Knie einreiben muß – kurz gesagt\, wenn das Alter zuschläg
 t\, kann man auch zurückschlagen. Doch nicht alles ist immer lustig\, was
  der Herr Richter da erzählt. Denn auch für ihn hält das Leben nicht nu
 r süße Schnapskirschen bereit. Sich über andere lustig machen\, gehört
  sich nicht. Aber er macht es trotzdem. Dabei orientiert er sich in der Bl
 üte seines Mittelalters am Beispiel eines Camemberts – Je reifer\, dest
 o besser. Warum macht man Synchronschwimmen ganz allein? Und warum fühlt 
 sich das Leben manchmal genauso an? In seinem Programm taucht Richter ab i
 n den absurden Alltag zwischen Wahn und Sinn und dem Versuch\, mit Anmut u
 nterzugehen. Denn am Ende sind wir doch alle ein bißchen Synchronschwimme
 r\, immer bemüht\, im Takt zu bleiben\, auch wenn keiner die Musik hört.
 <br /> Und wenn wir uns den Zeigefinger sparen\, ist das alles einfach nur
  eines: Ein Programm voller Schmunzel und Albernheit. Tauchen Sie ein!<br 
 /> Auf der Bühne solo\, aber nicht allein: Ralph Richter
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