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SUMMARY:»Hiatius«
DESCRIPTION:Ausgehend von einer Gegenseitigkeit\, welche Bestehendes nicht
  verlängert\, sondern Neues schafft\, sucht HIATUS nach einer Bewegungssp
 rache\, welche sich durch die gemeinsame körperliche und räumliche Inter
 aktion verstärken und verwandeln kann.Angeregt von Andreas Webers Gedanke
 n zur ökologischen Wirklichkeit als umfassendes Beziehungssystem untersuc
 ht das Stück die Idee\, dass Lebendigkeit zu einem Teil auch immer missli
 ngen muss\, um lebendig zu bleiben. Dabei versuchen gegensätzliche Kräft
 e wie Wandlung und Beständigkeit\, Zusammenhalt und Offenheit\, Verteidig
 ung der Identität und die Fähigkeit\, sich Fremdes anzueignen nebeneinan
 der bestehen zu bleiben und Misslingen wird nicht als endgültiges Versage
 n verstanden\, sondern als gegebener Aspekt im Begegnungsprozess.HIATUS\, 
 aus dem Lateinischen stammend für „Lücke“ oder „Öffnung“\, steh
 t dabei für jenen Raum\, in welchem die Begegnung stattfindet. Ein Ort de
 r Trennung und Berührung zwischen Körpern und Materie. Ein Ort des Aufei
 nandertreffens von Unvereinbarkeiten\, aber auch von höchster Aufmerksamk
 eit und Anziehung. Ein Ort des Unkontrollierbaren\, der Verletzlichkeit\, 
 der Öffnung. Ein Ort der bewegten Wirklichkeit\, welcher stets existent i
 st.Das Stück untersucht unterschiedliche Perspektiven auf diesen Raum und
  fragt nach dem Wert von realer Berührbarkeit. So entsteht ein Möglichke
 itsraum\, in dem sich bestehende Formen lösen und neu begegnen und die Fr
 age nach einem erweiterten Verständnis von Gegenseitigkeit erlebbar wird.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Ausgehend von einer Gegenseitigkeit\, welche 
 Bestehendes nicht verlängert\, sondern Neues schafft\, sucht HIATUS nach 
 einer Bewegungssprache\, welche sich durch die gemeinsame körperliche und
  räumliche Interaktion verstärken und verwandeln kann.<br /><br />Angere
 gt von Andreas Webers Gedanken zur ökologischen Wirklichkeit als umfassen
 des Beziehungssystem untersucht das Stück die Idee\, dass Lebendigkeit zu
  einem Teil auch immer misslingen muss\, um lebendig zu bleiben. Dabei ver
 suchen gegensätzliche Kräfte wie Wandlung und Beständigkeit\, Zusammenh
 alt und Offenheit\, Verteidigung der Identität und die Fähigkeit\, sich 
 Fremdes anzueignen nebeneinander bestehen zu bleiben und Misslingen wird n
 icht als endgültiges Versagen verstanden\, sondern als gegebener Aspekt i
 m Begegnungsprozess.<br /><br />HIATUS\, aus dem Lateinischen stammend fü
 r „Lücke“ oder „Öffnung“\, steht dabei für jenen Raum\, in welc
 hem die Begegnung stattfindet. Ein Ort der Trennung und Berührung zwische
 n Körpern und Materie. Ein Ort des Aufeinandertreffens von Unvereinbarkei
 ten\, aber auch von höchster Aufmerksamkeit und Anziehung. Ein Ort des Un
 kontrollierbaren\, der Verletzlichkeit\, der Öffnung. Ein Ort der bewegte
 n Wirklichkeit\, welcher stets existent ist.<br /><br />Das Stück untersu
 cht unterschiedliche Perspektiven auf diesen Raum und fragt nach dem Wert 
 von realer Berührbarkeit. So entsteht ein Möglichkeitsraum\, in dem sich
  bestehende Formen lösen und neu begegnen und die Frage nach einem erweit
 erten Verständnis von Gegenseitigkeit erlebbar wird.
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