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SUMMARY:Grafik im Fokus: Der Sammler Johann August Otto Gehler 3
DESCRIPTION:Als am 18. Dezember 1858 der erste Museumsbau des MdbK am Augu
 stplatz eröffnete\, waren nur wenige Kunstwerke auf Papier – 55 Zeichnu
 ngen\, Aquarelle und Kartons –verzeichnet. Aus den bescheidenen Anfänge
 n hat sich bis heute durch Stiftungen\, Schenkungen\, Vermächtnisse und A
 nkäufe eine rund 70.000 Werke umfassende Sammlung entwickelt. In Zukunft 
 ist die Graphische Sammlung regelmäßig mit einer thematischen Auswahl au
 s ihren Beständen in einem Sammlungsraum im 1. Obergeschoss vertreten.Joh
 ann August Otto Gehler (1762–1822)\, der in Leipzig als Ratsherr\, Juris
 t und Stadtbaumeister tätig war\, sammelte leidenschaftlich Kunst. Er kon
 zentrierte sich dabei auf Arbeiten auf Papier\, vor allem Zeichnungen vom 
 ausgehenden 15. Jahrhundert bis in seine eigene Zeit. Als Kunstliebhaber u
 nd aufstrebender Bildungsbürger nahm Gehler Zeichenunterricht bei Adam Fr
 iedrich Oeser (1717–1799) und Veit Hanns Schnorr von Carolsfeld (1764–
 1841). Seine Passion für die bildende Kunst gab er an seine Tochter Emili
 e (1793–1857)\, verheiratete Dörrien\, weiter. Die umfangreiche Sammlun
 g Gehlers ging 1859\, nach dem Tod seiner Tochter und seines Schwiegersohn
 s Heinrich (1786–1858)\, als Vermächtnis der Familie Dörrien in den Be
 sitz des Museums über. Der Initiator dieser bedeutenden Sammlung geriet d
 eshalb lange Zeit in Vergessenheit.In der dritten Ausgabe werden über 20 
 Zeichnungen der niederländischen und flämischen Kunst vom 16. bis zum 18
 . Jahrhundert\, darunter Werke von Jan Brueghel der Ältere (1568 – 1625
 ) und Hans Bol (1534 – 1593) gezeigt. Neben religiösen\, historischen u
 nd mythologischen Themen sind auch Landschaften\, Tier- und Pflanzendarste
 llungen zu sehen. Bevorzugte Zeichenmedien sind Kreide\, Tusche\, Feder un
 d Pinsel.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Als am 18. Dezember 1858 der erste Museumsbau
  des MdbK am Augustplatz eröffnete\, waren nur wenige Kunstwerke auf Papi
 er – 55 Zeichnungen\, Aquarelle und Kartons –verzeichnet. Aus den besc
 heidenen Anfängen hat sich bis heute durch Stiftungen\, Schenkungen\, Ver
 mächtnisse und Ankäufe eine rund 70.000 Werke umfassende Sammlung entwic
 kelt. In Zukunft ist die Graphische Sammlung regelmäßig mit einer themat
 ischen Auswahl aus ihren Beständen in einem Sammlungsraum im 1. Obergesch
 oss vertreten.<br /><br />Johann August Otto Gehler (1762–1822)\, der in
  Leipzig als Ratsherr\, Jurist und Stadtbaumeister tätig war\, sammelte l
 eidenschaftlich Kunst. Er konzentrierte sich dabei auf Arbeiten auf Papier
 \, vor allem Zeichnungen vom ausgehenden 15. Jahrhundert bis in seine eige
 ne Zeit. Als Kunstliebhaber und aufstrebender Bildungsbürger nahm Gehler 
 Zeichenunterricht bei Adam Friedrich Oeser (1717–1799) und Veit Hanns Sc
 hnorr von Carolsfeld (1764–1841). Seine Passion für die bildende Kunst 
 gab er an seine Tochter Emilie (1793–1857)\, verheiratete Dörrien\, wei
 ter. Die umfangreiche Sammlung Gehlers ging 1859\, nach dem Tod seiner Toc
 hter und seines Schwiegersohns Heinrich (1786–1858)\, als Vermächtnis d
 er Familie Dörrien in den Besitz des Museums über. Der Initiator dieser 
 bedeutenden Sammlung geriet deshalb lange Zeit in Vergessenheit.<br /><br 
 />In der dritten Ausgabe werden über 20 Zeichnungen der niederländischen
  und flämischen Kunst vom 16. bis zum 18. Jahrhundert\, darunter Werke vo
 n Jan Brueghel der Ältere (1568 – 1625) und Hans Bol (1534 – 1593) ge
 zeigt. Neben religiösen\, historischen und mythologischen Themen sind auc
 h Landschaften\, Tier- und Pflanzendarstellungen zu sehen. Bevorzugte Zeic
 henmedien sind Kreide\, Tusche\, Feder und Pinsel.
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