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SUMMARY:Gewandhausorchester & HK Gruber
DESCRIPTION:Kurt Weill: Aufstieg und Fall der Stadt MahagonnyOper in drei 
 Akten auf einen Text von Bertolt BrechtKonzertante AufführungGewandhausor
 chester MDR-Rundfunkchor – Mädchen und Männer von Mahagonny HK Gruber\
 , Dirigent Wallis Giunta\, Mezzosopran (Leokadja Begbick)Michael Laurenz\,
  Tenor (Fatty)Florian Boesch\, Bariton (Dreieinigkeitsmoses)Lauren Michell
 e\, Sopran (Jenny Hill)Mirko Roschkowski\, Tenor (Jim Mahoney)Jorg Schneid
 er\, Tenor (Jakob Schmidt)Markus Butter\, Bariton (Bill)Tilmann Ronnebeck\
 , Bass (Joe)Gideon Poppe Tenor (Toby Higgins)Ein künstliches Paradies ent
 steht mitten im Nirgendwo: In Mahagonny soll alles erlaubt sein – voraus
 gesetzt\, man kann es bezahlen. Kurt Weill und Bertolt Brecht schufen mit 
 „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ ein Musiktheater über Vergnü
 gen\, Geld\, Moral und eine Gesellschaft\, die an ihren eigenen Regeln zer
 bricht. Fast hundert Jahre nach seiner Entstehung hat das Stück nichts vo
 n seiner Schärfe verloren. Seine Geschichte ist untrennbar mit Leipzig v
 erbunden. Am 9. März 1930 wurde die Oper hier uraufgeführt. Nun kehrt da
 s vollständige Werk in einer besonderen Form zurück: Erstmals in seiner 
 Geschichte bringt das Gewandhausorchester „Aufstieg und Fall der Stadt M
 ahagonny“ konzertant auf die Bühne des Großen Saales und liefert damit
  einen Glanzpunkt des Schwerpunkts „Tacheles – Jahr der jüdischen Kul
 tur in Sachsen 2026“. Gerade die konzertante Form lenkt die Aufmerksamk
 eit unmittelbar auf Weills außergewöhnliche Partitur: auf ihre Verbindun
 g von Oper\, Song\, Jazz\, Tanzmusik und großer orchestraler Geste\, auf 
 eingängige Melodien\, hinter deren Oberfläche sich Abgründiges auftut. 
 Mit HK Gruber steht ein Künstler am Pult\, dessen eigene Laufbahn wie kau
 m eine andere zwischen Neuer Musik\, Theater\, Jazz und Chanson verläuft.
  Gemeinsam mit dem Gewandhausorchester\, dem MDR-Rundfunkchor und einem gr
 oßen internationalen Solistenensemble bringt er Weills Musik in all ihren
  grellen\, verführerischen und bitteren Facetten zum Klingen. Die aktuell
 e Besetzung reicht von Wallis Giunta als Leokadja Begbick über Florian Bo
 esch als Dreieinigkeitsmoses und Lauren Michelle als Jenny Hill bis zu Mir
 ko Roschkowski als Jim Mahoney. Die Aufführungen gehören zum „Fokus: 
 Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“. Das Gewandhau
 sorchester greift damit zugleich ein wesentliches Kapitel Leipziger Musik-
  und Zeitgeschichte auf: ein Werk\, dessen Uraufführung 1930 bereits von 
 politischen Auseinandersetzungen überschattet wurde und dessen Schöpfer 
 wenige Jahre später Deutschland verlassen mussten. Ein großer Opernaben
 d ohne Bühnenbild – und gerade deshalb eine Gelegenheit\, Weills Musik 
 in ihrer ganzen Kraft neu zu entdecken.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Kurt Weill: Aufstieg und Fall der Stadt Mahag
 onny<br />Oper in drei Akten auf einen Text von Bertolt Brecht<br />Konzer
 tante Aufführung<br /><br />Gewandhausorchester<br /> MDR-Rundfunkchor –
  Mädchen und Männer von Mahagonny<br /> HK Gruber\, Dirigent<br /> Walli
 s Giunta\, Mezzosopran (Leokadja Begbick)<br />Michael Laurenz\, Tenor (Fa
 tty)<br />Florian Boesch\, Bariton (Dreieinigkeitsmoses)<br />Lauren Miche
 lle\, Sopran (Jenny Hill)<br />Mirko Roschkowski\, Tenor (Jim Mahoney)<br 
 />Jorg Schneider\, Tenor (Jakob Schmidt)<br />Markus Butter\, Bariton (Bil
 l)<br />Tilmann Ronnebeck\, Bass (Joe)<br />Gideon Poppe Tenor (Toby Higgi
 ns)<br /><br />Ein künstliches Paradies entsteht mitten im Nirgendwo: In 
 Mahagonny soll alles erlaubt sein – vorausgesetzt\, man kann es bezahlen
 . Kurt Weill und Bertolt Brecht schufen mit „Aufstieg und Fall der Stadt
  Mahagonny“ ein Musiktheater über Vergnügen\, Geld\, Moral und eine Ge
 sellschaft\, die an ihren eigenen Regeln zerbricht. Fast hundert Jahre nac
 h seiner Entstehung hat das Stück nichts von seiner Schärfe verloren. <
 br /><br />Seine Geschichte ist untrennbar mit Leipzig verbunden. Am 9. Mä
 rz 1930 wurde die Oper hier uraufgeführt. <br /><br />Nun kehrt das volls
 tändige Werk in einer besonderen Form zurück: Erstmals in seiner Geschic
 hte bringt das Gewandhausorchester „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonn
 y“ konzertant auf die Bühne des Großen Saales und liefert damit einen 
 Glanzpunkt des Schwerpunkts „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in 
 Sachsen 2026“. <br /><br />Gerade die konzertante Form lenkt die Aufmer
 ksamkeit unmittelbar auf Weills außergewöhnliche Partitur: auf ihre Verb
 indung von Oper\, Song\, Jazz\, Tanzmusik und großer orchestraler Geste\,
  auf eingängige Melodien\, hinter deren Oberfläche sich Abgründiges auf
 tut. <br /><br />Mit HK Gruber steht ein Künstler am Pult\, dessen eigen
 e Laufbahn wie kaum eine andere zwischen Neuer Musik\, Theater\, Jazz und 
 Chanson verläuft. Gemeinsam mit dem Gewandhausorchester\, dem MDR-Rundfun
 kchor und einem großen internationalen Solistenensemble bringt er Weills 
 Musik in all ihren grellen\, verführerischen und bitteren Facetten zum Kl
 ingen. <br /><br />Die aktuelle Besetzung reicht von Wallis Giunta als Leo
 kadja Begbick über Florian Boesch als Dreieinigkeitsmoses und Lauren Mich
 elle als Jenny Hill bis zu Mirko Roschkowski als Jim Mahoney. <br /><br /
 >Die Aufführungen gehören zum „Fokus: Tacheles – Jahr der jüdischen
  Kultur in Sachsen 2026“. <br /><br />Das Gewandhausorchester greift da
 mit zugleich ein wesentliches Kapitel Leipziger Musik- und Zeitgeschichte 
 auf: ein Werk\, dessen Uraufführung 1930 bereits von politischen Auseinan
 dersetzungen überschattet wurde und dessen Schöpfer wenige Jahre später
  Deutschland verlassen mussten. <br /><br />Ein großer Opernabend ohne B
 ühnenbild – und gerade deshalb eine Gelegenheit\, Weills Musik in ihrer
  ganzen Kraft neu zu entdecken.
LOCATION:Großer Saal
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