BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//TYPO3/NONSGML Calendarize//EN
BEGIN:VEVENT
UID:calendarize-carsten-gansel-ausradiert-wie-die-literatur-der-ddr-versch
 wand-230354
DTSTAMP:20260930T203629Z
DTSTART:20261007T170000Z
DTEND:20261007T220000Z
SUMMARY:Carsten Gansel »Ausradiert? Wie die Literatur der DDR verschwand«
DESCRIPTION:Als die DDR unterging\, kam es fast über Nacht zur Demontage 
 der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wurden vernichtet\,
  Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert\, Bibliotheken geschl
 ossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens erfolgte nicht nac
 h ästhetischen Maßstäben\, sondern nach ideologischen. Autorinnen und A
 utoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« eingeteilt und aus
  dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumatische Folgen\, nic
 ht nur für die Diffamierten. - Carsten Gansel zeigt exemplarisch\, warum 
 der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriffig empfunden wird
 . Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur und die Ostdeuts
 chen\, inklusive einer Rehabilitierung: Von Christa und Gerhard Wolf bis U
 we Johnson\, von Werner Bräunig bis Gerti Tetzner\, von Brigitte Reimann 
 bis Fritz Rudolf Fries\, von Irmtraud Morgner bis Ulrich Plenzdorf\, von V
 olker Braun bis Jenny Erpenbeck. (Reclam 2026)Carsten Gansel\, geb. 1955 i
 n Güstrow\, war seit 1995 über Jahrzehnte hinweg der einzige Ostdeutsche
  auf einer Professur für Deutsche Literatur an einer westdeutschen Univer
 sität. Er lehrt an der Justus-Liebig-Universität Gießen\, ist Mitglied 
 des PEN-Zentrums Deutschland\, Vorsitzender der Jury zur Verleihung des Uw
 e-Johnson-Literaturpreises sowie Vorsitzender der Christa-Wolf-Gesellschaf
 t. Zuletzt erschienen u.a. seine Brigitte-Reimann-Biographie »Ich bin so 
 gierig nach Leben« und die Neuedition von Theodor Plieviers Roman »Stali
 ngrad«.Eintritt: 10\,- / 7\,- EUR ?Euro Veranstaltung des Literaturhauses
  Leipzig e.V.
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:Als die DDR unterging\, kam es fast über Nac
 ht zur Demontage der gesamten ostdeutschen Literatur. Millionen Bücher wu
 rden vernichtet\, Verlage und Betriebe für wenige D-Mark veräußert\, Bi
 bliotheken geschlossen. Die Bewertung des schriftstellerischen Schaffens e
 rfolgte nicht nach ästhetischen Maßstäben\, sondern nach ideologischen.
  Autorinnen und Autoren wurden pauschal als »staatsnah« oder »-fern« e
 ingeteilt und aus dem kollektiven Gedächtnis verbannt. Das hatte traumati
 sche Folgen\, nicht nur für die Diffamierten. - Carsten Gansel zeigt exem
 plarisch\, warum der Westen im Osten bis heute als dominant und übergriff
 ig empfunden wird. Er wirbt für einen anderen Blick auf die DDR-Literatur
  und die Ostdeutschen\, inklusive einer Rehabilitierung: Von Christa und G
 erhard Wolf bis Uwe Johnson\, von Werner Bräunig bis Gerti Tetzner\, von 
 Brigitte Reimann bis Fritz Rudolf Fries\, von Irmtraud Morgner bis Ulrich 
 Plenzdorf\, von Volker Braun bis Jenny Erpenbeck. (Reclam 2026)<br /><br /
 >Carsten Gansel\, geb. 1955 in Güstrow\, war seit 1995 über Jahrzehnte h
 inweg der einzige Ostdeutsche auf einer Professur für Deutsche Literatur 
 an einer westdeutschen Universität. Er lehrt an der Justus-Liebig-Univers
 ität Gießen\, ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland\, Vorsitzender d
 er Jury zur Verleihung des Uwe-Johnson-Literaturpreises sowie Vorsitzender
  der Christa-Wolf-Gesellschaft. Zuletzt erschienen u.a. seine Brigitte-Rei
 mann-Biographie »Ich bin so gierig nach Leben« und die Neuedition von Th
 eodor Plieviers Roman »Stalingrad«.<br /><br />Eintritt: 10\,- / 7\,- EU
 R ?Euro Veranstaltung des Literaturhauses Leipzig e.V.
LOCATION:Saal
END:VEVENT
END:VCALENDAR
