• Digital
  • Vortrag
FemPower Designsymposium

Kompliz*innen

  • 15.04. - 16.04.2021
  • 17:00 Uhr
© Burg Halle

In gestalterischen Berufen und in Designprozessen gewinnen feministisch-kritische Perspektiven und Themen rasant an Relevanz. Diese Diskussionen greift das Projekt FemPower auf und organisiert an der BURG mit Kompliz*innen am 15. und 16. April 2021 ein digitales Designsymposium zum Thema emanzipatorische Gestaltung. Geplant sind verschiedene Formate in Form von Impulsvorträgen, Workshops, Film- und Audiobeiträgen von 15 Referent*innen. In den Audio- und Videostreams werden Ungleichverhältnisse und strukturelle Probleme innerhalb des Designfeldes hinterfragt. Die Teilnehmer*innen können sich in Arbeitsgruppen aktiv beteiligen oder als Zuhörer*innen dazu schalten. Organisiert wird das Symposium vom FemPower-Team Miriam Lahusen, Annika Sominka, Friederike Nastold, Marie Gehrhardt und Marie Witte unter der Leitung von Bettina Göttke-Krogmann (Professorin für Textildesign an der BURG).

Zu den Themenschwerpunkten Herkünfte, Leid‘nschaft und Politisch ungehorsam Zukünfte gestalten?! werden die fünfzehn Referent*innen, gemeinsam mit den Teilnehmenden, über Ungleichheitsverhältnisse und Konventionen in der Designgeschichte sprechen. Ebenso werden Erwartungen und Arbeitsweisen von Personen in gestalterischen Berufen sowie die Inhalte und Gestaltung der Designlehre hinterfragt und die Rolle von ethischen Fragen und Begriffen wie „Vielstimmigkeit“ und „Intersektionalität“ in der Designdiziplin diskutiert.

Ziel des Designsymposiums ist es dabei auch Strukturen eines Symposiums per se zu hinterfragen und eine von Hierarchien freie Veranstaltung zu organisieren. Sowohl inhaltlich durch die Referent*innen, als auch formal durch die freie Gestaltung des Programms soll  Kritik an den Strukturen sichtbar gemacht werden. Die Teilnehmenden sind dazu aufgefordert sich in Kleingruppen digital oder aus einem Haushalt zusammenzufinden, um die Inhalte dezentral mitzugestalten und selbst Fragen und Forderungen zu formulieren. Die eigenen Küchen, aus denen sich die Teilnehmenden jeweils digital zuschalten, sollen dabei zum Ort eines nichthierarchischen Austauschs werden. Ziel von Kompliz*innen ist es dabei die Impulse der Referent*innen aufzunehmen und weiterzudenken. „Wir wollen dabei weg vom Bildschirm und stattdessen dezentrale Orte der Wissensproduktion entwickeln, um Unsichtbarkeiten zu thematisieren, normative Setzungen zu kritisieren, Prozesse sichtbar zu machen und Unfertiges zur Diskussion zu stellen. Nur so können wir die Ungleichheitsverhältnisse, in denen wir leben, thematisieren und neu entwerfen“, so die Organisatorinnen des Symposiums.

Eine Teilnehme ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt unter www.burg-halle.de/kompliz_innen

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